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Mittwoch, 27. Juli 2016 – 15:28 Uhr
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Markus Schnitzler

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Markus SchnitzlerMarkus Schnitzler

An diesem Tag haben Sie den Weg zu MSchnitzler2000 gefunden. Ich begrüße Sie auf meiner persönlichen Website und danke Ihnen für Ihr Interesse!

Mein Name ist Markus Schnitzler. Ich bin 36 Jahre alt und lebe in Düren, einer mittelgroßen Stadt in Nordrhein-Westfalen. Ich habe im Jahr 2005 mein Germanistik-Studium erfolgreich mit dem Titel Magister Artium (MA) abgeschlossen. Derzeit arbeite ich als freier Mitarbeiter in der Online-Redaktion, als Texter in einer Internet-Firma und als Nachhilfelehrer. Meine Interessen am Schreiben und Internet habe ich kombiniert und so meine Website erstellt.

Die Themen meiner Website sehen Sie oben im Menü. Eine ausführlichere Vorschau bietet das Inhaltsverzeichnis.

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Beitrag von Markus Schnitzler.

 Meine Blogs

Neben meiner Website betreibe ich zwei Blogs. In meinem Blog „Kein Blatt“ schreibe ich über alle möglichen Dinge, die mir in meinem Leben auffallen. Bei „Erlebnis Sprache“ geht es hingegen um sprachliche Phänomene. Hier sehen Sie auf der Website jeweils einen Ausschnitt des aktuellen Beitrags. Die vollständigen Texte sowie weitere Informationen erhalten Sie auf den verlinkten Seiten und natürlich direkt in den Blogs.

 Kein Blatt

Blog Kein BlattBlog Kein Blatt

Kein Blatt

Wenn Nichtwissen auf aktuelle Berichterstattung trifft

23.07.2016 17:51

Gestern abend und bis in die vergangene Nacht hinein war es mal wieder soweit. Erneut sorgte ein Gewaltverbrechen mit Toten und Verletzten für Aufregung. Nizza, Türkei, Würzburg und jetzt München. Dass jegliche Form von Gewalt, erst recht wenn sie unschuldige Menschen trifft, zu verurteilen ist, bezweifelt kein klar denkender Mensch. Jedes Opfer ist eins zu viel.

Hier soll es nun aber um die Frage gehen, wie wir auf solche traurigen Ereignisse reagieren. Denn beim Amoklauf in München wurde besonders deutlich, wie schwer es vor allem Medienvertretern und (vermeintlichen) Zeugen fällt, angemessen zu handeln.

Breaking News ohne Neuigkeiten

Ja, ich gebe es zu: Auch ich habe gestern und in der Nacht die Berichterstattung verfolgt. Zunächst im Ersten, dann im Wechsel ARD/ZDF. Gegen 22 Uhr bin ich an den Computer gewechselt und habe statt der bewegten Bilder mit Ton nur noch ab und zu einen Liveticker bemüht. Um zwei Uhr nachts habe ich mir die Pressekonferenz der Polizei im Livestream angesehen und dann erst am Vormittag weitere Meldungen gelesen.

Vor dem Fernseher stand dabei nur für kurze Zeit das Informationsbedürfnis im Vordergrund. Spätestens nach einer Stunde lag der Schwerpunkt meiner Betrachtung darauf, wie all die Reporter damit umgehen, dass sie pausenlos reden (sollen), ohne neue Informationen zu haben. Einen ganzen Abend lang bis tief in die Nacht im Breaking-News-Modus senden bzw. online berichten funktioniert nicht, wenn über viele Stunden verteilt nur vereinzelte Kleinigkeiten vermeldet werden können. Dann gibt es zuviel Platz für die immer gleichen unklaren Bilder in Dauerschleife und angebliche Internetexperten, deren einzige Kompetenz das Vorlesen von Twitter-Meldungen der Polizei ist.

Vor allem bietet eine solche Situation zu viele Gelegenheiten für Spekulationen und Vermutungen. Die Reporter haben zwar meistens die unbestätigten Meldungen sprachlich als solche gekennzeichnet, hilfreich sind sie aber trotzdem nicht. Eine beliebte Rubrik bei solchen Vorfällen ist mittlerweile die Überschrift „Was wir bisher wissen - und was nicht“ (oder ähnliche Formulierungen). Vielleicht sollten wir demnächst den zweiten Teil einfach mal weglassen, einfach nur berichten, was bekannt und bestätigt ist. Wenn es wie in München beispielsweise keinerlei Hinweise auf (islamistischen) Terrorismus gibt, braucht man darüber auch nicht zu spekulieren. Ansonsten entsteht eine selbsterfüllende Prophezeiung wie bei der bekannten Aufforderung, nicht an einen rosafarbenen Elefanten zu denken.

image

Wir sollten Ruhe bewahren, auch wenn die Situtation undurchsichtig ist.
Foto: Andreas Jacob, Ruhe, flickr.com, CC BY-ND 2.0

Panik hilft den Terroristen

Damit sind wir auch schon beim nächsten Aspekt. Obwohl es sich gestern um einen Amoklauf handelte, der keinerlei Verbindung zum Terrorismus hat, war und ist das Thema präsent. Oft schien es in der Berichterstattung und bei Kommentaren von allen Seiten weniger darum zu gehen, wie die Polizei den Täter erwischt und möglichst viele Menschen rettet. Stattdessen wurde zumindest zwischen den Zeilen und bei den lautesten Hetzern auch ganz offen erst mal gefragt, ob es Verbindungen zu terroristischen Vereinigungen gibt, ob der Täter Ausländer oder sogar Flüchtling ist und warum Merkel kurz nach den ersten Meldungen noch nichts gesagt hat. Peinlichkeit, Panikmache und Rassismus kennen keine Grenzen.

Hinzu kamen in München zahlreiche Notrufe und Katastrophenmeldungen von Schauplätzen außerhalb des Tatorts. Dabei gab es nach den Erkenntnissen der Polizei, die zum Glück souverän und ruhig reagierte, weder einen zweiten und dritten Täter noch eine Schießerei abseits des Amoklaufs. Aber die Aussagen der (vermeintlichen) Zeugen reichten, um das Chaos zu verstärken. Vor lauter Spekulationen konnte man die bekannten, gesicherten Fakten kaum erkennen. Egal ob man es nun Panik, Hysterie, Stimmungsmache oder sonstwie nennt: Wenn selbst bei einem Amoklauf, über den zu Beginn wenig bis nichts bekannt ist, die meisten Beteiligten über Terrorismus sprechen, hilft dies den tatsächlichen Verbrechern dieses Genres. Schließlich ist es das wichtigste Ziel der Terroristen, Schrecken und Unsicherheit zu verbreitet. Mission erfüllt.

Ruhe und Vernunft sind nötig

Ein kühler Kopf ist nicht nur bei sommerlicher Hitze sehr wertvoll. Wer nicht sofort heißläuft und in Panik verfällt, hat schon die erste wichtige Voraussetzung erfüllt, um solche Situationen wie in München zu überstehen. Dann ist der Schrecken schon mal ein ganz Stück kleiner. Wer klar denken kann, findet schneller eine passende Lösung und muss keine Umwege über sinnlose Spekulationen und verwirrende Gerüchte gehen. Das alte Motto „Weniger ist mehr“ gilt auch für Berichterstatter und Kommentatoren. Kompakte, klare Informationen lassen sich viel besser vermitteln als eine große Menge an chaotischem Gerede. Das trägt zur Sicherheit und Beruhigung aller Beteiligten bei. Sich nicht verunsichern zu lassen, ist die beste Antwort auf Täter, die genau das Gegenteil erreichen wollen. Wenn handelnde Personen und Beobachter ruhig und vernünftig bleiben, befinden wir uns in einer Welt, in der wir souverän mit echten und gefühlten Bedrohungen umgehen können.

Kein Blatt

Wenn Nichtwissen auf aktuelle Berichterstattung trifft

23.07.2016 17:51

Gestern abend und bis in die vergangene Nacht hinein war es mal wieder soweit. Erneut sorgte ein Gewaltverbrechen mit Toten und Verletzten für Aufregung. Nizza, Türkei, Würzburg und jetzt München. Dass jegliche Form von Gewalt, erst recht wenn sie unschuldige Menschen trifft, zu verurteilen ist, bezweifelt kein klar denkender Mensch. Jedes Opfer ist eins zu viel.

Hier soll es nun aber um die Frage gehen, wie wir auf solche traurigen Ereignisse reagieren. Denn beim Amoklauf in München wurde besonders deutlich, wie schwer es vor allem Medienvertretern und (vermeintlichen) Zeugen fällt, angemessen zu handeln.

Breaking News ohne Neuigkeiten

Ja, ich gebe es zu: Auch ich habe gestern und in der Nacht die Berichterstattung verfolgt. Zunächst im Ersten, dann im Wechsel ARD/ZDF. Gegen 22 Uhr bin ich an den Computer gewechselt und habe statt der bewegten Bilder mit Ton nur noch ab und zu einen Liveticker bemüht. Um zwei Uhr nachts habe ich mir die Pressekonferenz der Polizei im Livestream angesehen und dann erst am Vormittag weitere Meldungen gelesen.

Vor dem Fernseher stand dabei nur für kurze Zeit das Informationsbedürfnis im Vordergrund. Spätestens nach einer Stunde lag der Schwerpunkt meiner Betrachtung darauf, wie all die Reporter damit umgehen, dass sie pausenlos reden (sollen), ohne neue Informationen zu haben. Einen ganzen Abend lang bis tief in die Nacht im Breaking-News-Modus senden bzw. online berichten funktioniert nicht, wenn über viele Stunden verteilt nur vereinzelte Kleinigkeiten vermeldet werden können. Dann gibt es zuviel Platz für die immer gleichen unklaren Bilder in Dauerschleife und angebliche Internetexperten, deren einzige Kompetenz das Vorlesen von Twitter-Meldungen der Polizei ist.

Vor allem bietet eine solche Situation zu viele Gelegenheiten für Spekulationen und Vermutungen. Die Reporter haben zwar meistens die unbestätigten Meldungen sprachlich als solche gekennzeichnet, hilfreich sind sie aber trotzdem nicht. Eine beliebte Rubrik bei solchen Vorfällen ist mittlerweile die Überschrift „Was wir bisher wissen - und was nicht“ (oder ähnliche Formulierungen). Vielleicht sollten wir demnächst den zweiten Teil einfach mal weglassen, einfach nur berichten, was bekannt und bestätigt ist. Wenn es wie in München beispielsweise keinerlei Hinweise auf (islamistischen) Terrorismus gibt, braucht man darüber auch nicht zu spekulieren. Ansonsten entsteht eine selbsterfüllende Prophezeiung wie bei der bekannten Aufforderung, nicht an einen rosafarbenen Elefanten zu denken.

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Wir sollten Ruhe bewahren, auch wenn die Situtation undurchsichtig ist.
Foto: Andreas Jacob, Ruhe, flickr.com, CC BY-ND 2.0

Panik hilft den Terroristen

Damit sind wir auch schon beim nächsten Aspekt. Obwohl es sich gestern um einen Amoklauf handelte, der keinerlei Verbindung zum Terrorismus hat, war und ist das Thema präsent. Oft schien es in der Berichterstattung und bei Kommentaren von allen Seiten weniger darum zu gehen, wie die Polizei den Täter erwischt und möglichst viele Menschen rettet. Stattdessen wurde zumindest zwischen den Zeilen und bei den lautesten Hetzern auch ganz offen erst mal gefragt, ob es Verbindungen zu terroristischen Vereinigungen gibt, ob der Täter Ausländer oder sogar Flüchtling ist und warum Merkel kurz nach den ersten Meldungen noch nichts gesagt hat. Peinlichkeit, Panikmache und Rassismus kennen keine Grenzen.

Hinzu kamen in München zahlreiche Notrufe und Katastrophenmeldungen von Schauplätzen außerhalb des Tatorts. Dabei gab es nach den Erkenntnissen der Polizei, die zum Glück souverän und ruhig reagierte, weder einen zweiten und dritten Täter noch eine Schießerei abseits des Amoklaufs. Aber die Aussagen der (vermeintlichen) Zeugen reichten, um das Chaos zu verstärken. Vor lauter Spekulationen konnte man die bekannten, gesicherten Fakten kaum erkennen. Egal ob man es nun Panik, Hysterie, Stimmungsmache oder sonstwie nennt: Wenn selbst bei einem Amoklauf, über den zu Beginn wenig bis nichts bekannt ist, die meisten Beteiligten über Terrorismus sprechen, hilft dies den tatsächlichen Verbrechern dieses Genres. Schließlich ist es das wichtigste Ziel der Terroristen, Schrecken und Unsicherheit zu verbreitet. Mission erfüllt.

Ruhe und Vernunft sind nötig

Ein kühler Kopf ist nicht nur bei sommerlicher Hitze sehr wertvoll. Wer nicht sofort heißläuft und in Panik verfällt, hat schon die erste wichtige Voraussetzung erfüllt, um solche Situationen wie in München zu überstehen. Dann ist der Schrecken schon mal ein ganz Stück kleiner. Wer klar denken kann, findet schneller eine passende Lösung und muss keine Umwege über sinnlose Spekulationen und verwirrende Gerüchte gehen. Das alte Motto „Weniger ist mehr“ gilt auch für Berichterstatter und Kommentatoren. Kompakte, klare Informationen lassen sich viel besser vermitteln als eine große Menge an chaotischem Gerede. Das trägt zur Sicherheit und Beruhigung aller Beteiligten bei. Sich nicht verunsichern zu lassen, ist die beste Antwort auf Täter, die genau das Gegenteil erreichen wollen. Wenn handelnde Personen und Beobachter ruhig und vernünftig bleiben, befinden wir uns in einer Welt, in der wir souverän mit echten und gefühlten Bedrohungen umgehen können.

Quelle: http://www.kein-blatt.de/rss

 Erlebnis Sprache

Erlebnis Sprache BlogErlebnis Sprache Blog

Erlebnis Sprache

Lasst die Wochentage nicht allein!

28.06.2016 21:18

Wir treffen uns Samstag in der Stadt. Ich fahre Freitag zu einer Versammlung. Das nächste Spiel findet Sonntagnachmittag statt.

Kommen euch diese oder ähnliche Sätze bekannt vor? Würdet ihr so etwas vielleicht sogar selbst sagen oder schreiben? Hoffentlich nicht! Denn in all diesen Beispielsätzen fehlt etwas Wichtiges. Im ersten Beitrag zu meiner kleinen Serie über „normal ungewöhnliche“ Phänomene im modernen Sprachgebrauch hatte ich einen Kommentatr über das kleine Wort „mit“ geschrieben, das viel zu oft auftaucht. Nun geht es um ein noch kleineres Wort, für das ich immer häufiger eine Vermisstenanzeige stellen würde.

Betrachten wir die eingangs erwähnten Beispielsätze in einer leicht veränderten Version.

Wir treffen uns am Samstag in der Stadt. Ich fahre am Freitag zu einer Versammlung. Das nächste Spiel findet am Sonntagnachmittag statt.

Na, das klingt doch schon viel besser, oder? Der Unterschied besteht in zwei Buchstaben. Vor jedem Wochentag steht nun das kleine, unscheinbare „am“. Diese Präposition ist unerlässlich, wenn man darüber spricht, was an einem bestimmten Wochentag passiert. Egal, ob ein Ereignis am Montag, am Dienstag, am Mittwoch, am Donnerstag, am Freitag, am Samstag oder am Sonntag stattfindet, das „am“ gehört dazu.

Doch selbst in journalistischen Texten verschwinden diese beiden Buchstaben immer häufiger. Warum? Sparsamkeit ist keine sinnvolle Erklärung. Zwei Buchstaben und ein Leerzeichen machen keinen großen Unterschied. Ergibt sich beim schnellen Schreiben eine Nachlässigkeit? Kennen die Schreiberlinge die grammatischen Regeln nicht mehr?

Der Verzicht auf das „am“ ist nur zulässig, wenn an seine Stelle ein anderes Wort rückt, beispielsweise in Ausdrücken wie „nächsten Samstag“ oder „jeden Dienstag“. Ansonsten sehen Sätze, wie ich sie zu Beginn geschrieben habe, verstümmelt aus und klingen furchtbar. Also lasst die Wochentage bitte nicht allein!

Erlebnis Sprache

Lasst die Wochentage nicht allein!

28.06.2016 21:18

Wir treffen uns Samstag in der Stadt. Ich fahre Freitag zu einer Versammlung. Das nächste Spiel findet Sonntagnachmittag statt.

Kommen euch diese oder ähnliche Sätze bekannt vor? Würdet ihr so etwas vielleicht sogar selbst sagen oder schreiben? Hoffentlich nicht! Denn in all diesen Beispielsätzen fehlt etwas Wichtiges. Im ersten Beitrag zu meiner kleinen Serie über „normal ungewöhnliche“ Phänomene im modernen Sprachgebrauch hatte ich einen Kommentatr über das kleine Wort „mit“ geschrieben, das viel zu oft auftaucht. Nun geht es um ein noch kleineres Wort, für das ich immer häufiger eine Vermisstenanzeige stellen würde.

Betrachten wir die eingangs erwähnten Beispielsätze in einer leicht veränderten Version.

Wir treffen uns am Samstag in der Stadt. Ich fahre am Freitag zu einer Versammlung. Das nächste Spiel findet am Sonntagnachmittag statt.

Na, das klingt doch schon viel besser, oder? Der Unterschied besteht in zwei Buchstaben. Vor jedem Wochentag steht nun das kleine, unscheinbare „am“. Diese Präposition ist unerlässlich, wenn man darüber spricht, was an einem bestimmten Wochentag passiert. Egal, ob ein Ereignis am Montag, am Dienstag, am Mittwoch, am Donnerstag, am Freitag, am Samstag oder am Sonntag stattfindet, das „am“ gehört dazu.

Doch selbst in journalistischen Texten verschwinden diese beiden Buchstaben immer häufiger. Warum? Sparsamkeit ist keine sinnvolle Erklärung. Zwei Buchstaben und ein Leerzeichen machen keinen großen Unterschied. Ergibt sich beim schnellen Schreiben eine Nachlässigkeit? Kennen die Schreiberlinge die grammatischen Regeln nicht mehr?

Der Verzicht auf das „am“ ist nur zulässig, wenn an seine Stelle ein anderes Wort rückt, beispielsweise in Ausdrücken wie „nächsten Samstag“ oder „jeden Dienstag“. Ansonsten sehen Sätze, wie ich sie zu Beginn geschrieben habe, verstümmelt aus und klingen furchtbar. Also lasst die Wochentage bitte nicht allein!

Quelle: http://www.erlebnis-sprache.de/rss

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 Stefanie Heinzmann in Xanten (14. Juli 2016)

Stefanie Heinzmann in Xanten

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Vielen Dank für Ihr Interesse!

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