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Donnerstag, 30. März 2017 – 0:52 Uhr
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Effi Briest 1896

 Effi Briest, Einband der Erstausgabe von 1896
 Foto: H.-P.Haack;
Lizenz: CC BY-SA 3.0

Effi Briest 1896

 Effi Briest, Einband der Erstausgabe von 1896
 Foto: H.-P.Haack; Lizenz: CC BY-SA 3.0

Effi Briest heiratet im Alter von 17 Jahren den 21 Jahre älteren Baron von Instetten, der früher bereits ihre Mutter verehrte. Nach der Hochzeitsreise zieht das ungleiche Paar ins pommersche Kessin, wo sich Effi sehr langweilt. Außerdem hat sie im Landhaus Angst, weil sie nachts einen toten Chinesen zu sehen glaubt. Nur Instettens Hund Rollo und der Apotheker können sie ein bisschen aufmuntern.

Neun Monate später bringt Effi ihre Tochter Annie zur Welt und stellt Roswitha als Kindermädchen ein. Gleichzeitig taucht Major Crampas in ihrem Leben auf. Instettens ehemaliger Freund vom Militär ist das Gegenteil ihres Ehemanns. Er genießt das Leben und beeindruckt Effi mit seinem Charme. Nun fühlt sich Effi endlich glücklich, erst recht, als sie merkt, dass der Baron oft unterwegs ist und sie mit Crampas alleine ihre Zeit verbringen kann. Der Major inszeniert ein Theaterstück, bei dem Effi in der Hauptrolle begeistert. Als sie nachts bei einer Schlittenfahrt stecken bleiben, beginnt Crampas, sich der jungen Frau körperlich zu nähern.

Die Affäre wird immer intensiver, bis Instetten plötzlich ankündigt, dass er aus beruflichen Gründen mit Effi nach Berlin ziehen wird. In der lebhaften Großstadt geht es Effi besser als im ländlichen Kessin und sie vergisst sogar die Affäre mit Crampas.

Doch sechs Jahre später entdeckt Instetten die Liebesbriefe des Majors, während Effi sich in einem Kuraufenthalt befindet. Um seine Ehre wiederherzustellen, fordert er Crampas zum Duell heraus, bei dem der Liebhaber stirbt. Daraufhin beschließt der enttäuschte Ehemann, sich von Effi zu trennen. Da Effi wegen der Schande nicht mehr zu ihren Eltern nach Hause gehen darf, zieht sie in Berlin mit Roswitha zusammen. Nach einem Besuch von Annie, die lange von der Mutter getrennt lebte, bricht die junge Frau zusammen. Nun holen ihre Eltern sie doch zurück, können sie aber nicht mehr retten. Effi stirbt im Alter von rund dreißig Jahren. Die Mutter gibt sich wegen der unglücklichen Vermählung mit Instetten eine Mitschuld, aber für den Vater ist die ganze Geschichte einfach nur „ein zu weites Feld“.

 Literarische Analyse

Fontanes Geschichte über Effi Briest ist einer der bekanntesten deutschen Gesellschaftsromane. Der Autor beschreibt den Konflikt zwischen einem bürgerlichen Mädchen, das in unreifem Alter in eine fremde Gesellschaft kommt, und einem Adligen, der ein langweiliges Leben führt. Der Liebhaber sorgt durch seinen lebhafteren Charakter für die Spannung, die nach der Aufdeckung der Affäre im tödlichen Duell eskaliert.

Der Roman wird wegen der künstlerischen Form und seiner vielfältigen Arten des Erzählens auch in das Genre des poetischen Realismus eingeordnet. Als charakteristisch für dieses Werk gelten außerdem die Leerstellen. Der letzte Satz mit dem zu weiten Feld wird als Leitmotiv beschrieben. Eine solche Lücke zeigt sich beispielsweise bei dem geheimnisvollen Chinesen, dessen Hintergründe nie aufgeklärt werden. Sicher ist hingegen, dass Fontane auf ein historisches Vorbild zurückgriff: Elisabeth von Plotho erlebte ein ähnliches Schicksal wie Effi Briest.

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