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Faust und Gretchen im Garten

 Faust und Gretchen im Garten
 Foto: Ary Scheffer;
Lizenz: gemeinfrei

Faust und Gretchen im Garten

 Faust und Gretchen im Garten
 Foto: Ary Scheffer; Lizenz: gemeinfrei

Bei einem Prolog im Himmel wettet Mephisto mit Gott, dass er Doktor Faust auf teuflische Weise verfüren könne. Auf der Erde verzweifelt Heinrich Faust gerade, weil er in seiner wissenschaftlichen Forschung stagniert und keine neuen Erkenntnisse gewinnt. Da er auch von seinem Helfer Wagner nicht aufgemuntert werden kann, will er sich umbringen. Am Ostersonntag gehen Faust und Wagner jedoch erst spazieren, wobei sie vielen verschiedenen Menschen begegnen. Faust ist nun verunsichert und spürt zwei Seelen in seiner Brust. Vom Spaziergang bringt er einen Pudel mit, der sich als der Teufel erweist, während der Gelehrte gerade an einer Übersetzung des Evangeliums arbeitet.

Faust und Mephisto vereinbaren einen Teufelspakt. Mephisto will Faust zu neuem Glück im Leben verhelfen und Faust verspricht ihm dafür seine Seele. Nachdem der Teufel die Wissenschaft verhöhnt hat, gehen die beiden Verbündeten in Auerbachs Keller, wo der einsame Forscher das wilde Leben kennenlernen soll. Anschließend erhält er von Mephisto einen Zaubertrank, um seine Attraktivität bei Frauen zu erhöhen.

Auf den ersten Erfolg muss Faust nicht lange warten. Er begegnet Gretchen und verliebt sich ihn sie. Als Mephisto ihn in Gretchens Zimmer bringt und der Frau heimlich ein Schmuckkästchen bringt, stört deren Mutter, die den Schmuck der Kirche übergibt. Der Teufel verstärkt seine Bemühungen, indem er Marthe Schwerdtlein zu seiner Komplizin macht. Gretchens kürzlich verwitwete Nachbarin fordert jedoch zunächst einen Totenschein für den Verstorbenen. Schließlich kommen Faust und Gretchen sowie Mephisto und Marthe im Garten der Nachbarin zusammen und verlieben sich.

Nachdem Faust, der sich in eine Höhle im Wald zurückgezogen hat, und Gretchen einige Zeit nachgedacht haben, stellt das Mädchen seinem Verehrer die Frage nach dem Verhältnis zur Religion, aber Faust glaubt an keinen Gott. Er überredet Gretchen zum Giftmord an der Mutter, um mit ihr allein zu sein. Gretchen leidet nach dem Mord unter der rechtlichen und moralischen Schuld. Ihr Bruder Valentin will sich an Faust rächen. Es kommt zum Fechtduell, das für den Soldaten tödlich endet, woraufhin Faust und Mephisto fliehen.

In der Walpurgisnacht beteiligen sie sich am wilden Hexentanz auf dem Blocksberg. Als Faust in einer Hexe Ähnlichkeiten zu Gretchen erkennt, beendet er den Tanz und verfolgt mit Mephisto das Theaterstück über den Walpurgisnachtstraum der Elfen Oberon und Titania. Gretchen ertränkt währenddessen ihr neugeborenes Kind und wird dafür zum Tode verurteilt. Faust besucht Gretchen im Kerker, sieht aber keine Hoffnung mehr.

 Literarische Analyse

Die Faust-Tragödie ist wohl das berühmteste und am häufigsten zitierte Werk Goethes. Den Erfolg verdankt die Geschichte, die auf einem historischen Vorbild beruht, wohl vor allem ihrer thematischen Vielfalt, in der sich viele Menschen wiedererkennen können. Die Beziehung zwischen Faust und Gretchen beginnt mit Liebe auf den ersten Blick, bevor sie durch unterschiedliche Vorstellungen über Religion und Moral erschwert wird und schließlich im Tod endet. Das zweite große Thema ist der Konflikt des verzweifelten Wissenschaftlers, der die Welt nicht mehr versteht. Die fehlende Erkenntnis plagt Faust so sehr, dass er sich auf einen übernatürlichen Teufelspakt einlässt, um wieder einen Sinn im Leben zu finden. Trotz Mephistos vermeintlicher Hilfe bleibt er jedoch am Ende ebenso unglücklich wie Gretchen.

Goethe schrieb seine Tragödie in Versen und nutzte dabei vor allem den in seiner Struktur relativ freien Knittelvers mit paarweisen Endreimen. Er unterteilte das Werk jedoch nicht in die üblichen Akte, sondern in zahlreiche Szenen. Der eigentlichen Geschichte ist eine Einleitung vorangestellt, zu der neben dem Prolog im Himmel auch die sogenannte Zueignung und ein „Vorspiel auf dem Theater“ gehören. Nach der Wette zwischen Mephisto und Gott beginnt Faust mit seinem klagenden Monolog, in dem er sich als armen Toren vorstellt, der viel studiert, aber nichts erreicht habe. Der Walpurgnisnachtstraum ist als Intermezzo eingefügt, das nur vage mit der eigentlichen Geschichte zusammenhängt. Rund zwanzig Jahre später schrieb Goethe als Fortsetzung Faust. Der Tragödie zweiter Teil.

Begriffe wie Auerbachs Keller und vor allem die Gretchenfrage sind auch Menschen bekannt, die die Tragödie nicht gelesen oder in der Aufführung gesehen haben. Außerdem enthält Faust I so viele berühmte Zitate wie kaum ein anderes literarisches Werk, zum Beispiel:

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