MSchnitzler2000 ♦ Gesagt geschrieben gesendet ♦ Sprache ♦ Lernen ♦ Deutsch ♦ Klassiker ♦ Wilhelm Tell
 MSchnitzler2000
 Markus Schnitzler
 © 2017ImpressumNutzung
 InhaltSitemap
                    

 Deutsche Klassiker

magisches Buch


Suchen

  ♦ Gesagt … ♦ Sprache ♦ Lernen ♦ Deutsch ♦ Klassiker ♦ Wilhelm Tell

  MSchnitzler2000 – Markus Schnitzler
Schloss Burgau in Dren-NiederauAutobiografie

Wissenswertes zu meiner Person
ich im Moskito-Outfit Sportliches

Volleyball und Beachvolleyball
Stefanie Heinzmann und ich Musikalisches

Stefanie Heinzmann und Jenix
meine private BibliothekGesammeltes

Bücher, Filme, Links, Zitate, Internettes
Sprache Gesagt, geschrieben, gesendet

Nachrichten, Medien, Sprache, Raab
© 2017ImpressumNutzungInhaltSitemap
Facebook   Twitter   Flickr   Youtube   Wikipedia
Dienstag, 21. November 2017 – 12:51 Uhr
English TranslationInformation in English
Sprache

MSchnitzler2000 ♦ Gesagt geschrieben gesendet ♦ Sprache ♦ Lernen ♦ Deutsch ♦ Klassiker ♦ Wilhelm Tell

Buddenbrooks Die Leiden des jungen Werther Effi Briest Faust
Hildebrandslied Kabale und Liebe Nibelungenlied Wilhelm Tell

  ♦ Gesagt … ♦ Sprache ♦ Lernen ♦ Deutsch ♦ Klassiker ♦ Wilhelm Tell

 Inhalt

Tellszene in Küssnacht

 Tellszene, Tonbildschau bei der Hohlen Gasse in Küssnacht
 Foto: Pakeha;
Lizenz: CC BY-SA 3.0

Tellszene in Küssnacht

 Tellszene, Tonbildschau bei der Hohlen Gasse in Küssnacht
 Foto: Pakeha; Lizenz: CC BY-SA 3.0

Am Ufer des Vierwaldstätter Sees wird Konrad Baumgarten von Söldnern der Habsburger verfolgt, weil er den Burgvogt von Unterwalden erschlagen hat. Letzterer hatte Baumgartens Frau angegriffen. Wilhelm Tell rettet den Verfolgten über den See, aber die Hütten gehen in Flammen auf. In den Kantonen Schwyz und Uri regt sich ebenfalls Widerstand des Volkes gehen die tyrannischen Machthaber. Die Habsburger demonstrieren ihre Macht, indem sie den Hut des Reichsvogtes Hermann Gessler auf eine Stange stecken und alle Untergebenen zwingen, diesen Hut zu grüßen.

Während sich die Adeligen später darüber streiten, wie sie mit dem unruhigen Volk umgehen sollen, versammeln sich Vertreter aus Unterwalden, Schwyz und Uri auf dem Rütli. Im Mondschein leisten sie dort einen Schwur und gründen mit einer Landgemeinde die Eidgenossenschaft.

Nachdem Wilhelm Tell die Pforte seines Hauses repariert hat, geht er mit seinem Sohn nach Altdorf, wo der Gesslerhut hängt. Als Tell den zwingenden Gruß verweigert, taucht Gessler selbst auf. Der Vogt droht Tell und dessen Sohn zu töten. Der Bogenschütze kann sich nur retten, indem er einen Apfel vom Kopf seines Kindes schießt. Tell geht auf das Angebot ein, nimmt zwei Pfeile in die Hand und schafft die Herausforderung. Gessler fragt nach der Bedeutung des zweiten Pfeils und Tell antwortet, dass er den Vogt erschossen hätte, wenn er versehentlich seinen Sohn getroffen hätte. Nach dieser Provokation nimmt Gessler den Schützen gefangen.

Tell kann jedoch bei einem Sturm auf dem See entkommen. Der Sohn eines Fischers zeigt ihm den Weg in den Ort Küssnacht. Währenddessen verkündet der Freiherr von Attinghausen, der zuvor schon Verständnis für das Volk gezeigt hatte, das Ende des Adels und sein Neffe Rudenz trifft der Eidgenossenschaft bei. In Küssnacht versteckt sich Tell in der hohlen Gasse und erschießt Gessler aus einem Hinterhalt.

In Altdorf, dem Hauptort von Uri, wird die Zwingsburg geschleift. Rudenz holt zusammen mit einem Bauernsohn das Fräulein Berta aus dem Verlies. Dann erfahren sie, dass Johannes Parricida seinen Onkel, den Habsburger-König Albrecht im Streit um das Erbe ermordet hat. Tell muss sich wegen des Apfelschusses Vorwürfe seiner Frau anhören, als Parricida zu ihm kommt. Er will den Königsmörder jedoch nicht unterstützen und schickt ihn nach Rom, um beim Papst zu beichten. Am Ende feiert das Volk Wilhelm Tell, der sich jedoch zugunsten der Frauen und Unfreien zurückzieht.

 Literarische Analyse

Wilhelm Tell ist Schillers letztes Drama; es entstand sechzehn Monate vor dem Tod des Schriftstellers. In diesem Schauspiel verarbeitet er gleich zwei Geschichten, die für die Schweiz von besonderer Bedeutung sind: erstens die Legende des Bogenschützen Wilhelm Tell, der im Namen des Volkes gegen den unbeliebten Adel kämpfte; zweitens den Rütlischwur, der als Gründungsmythos der Schweiz gilt. Wegen des erfolgreichen Kampfes um Freiheit und Gerechtigkeit ist dieses Werk des deutschen Dichters besonders beliebt.

Schiller teilte sein Drama in die üblichen fünf Akte, die er als „Aufzug“ bezeichnet. Aus der schlechten Situation des Volkes erwächst – ausgelöst durch die Verfolgung Baumgartens – der Widerstand, der sich im Rütlischwur verfestigt. Den Höhepunkt bildet die direkte Konfrontation der Protagonisten Tell und Gessler mit der spannenden Inszenierung des Apfelschusses. Anschließend bricht der Adel durch die Todesfälle Attinghausen und Gessler zusammen. Mit dem Ende des Königs, der Buße Parricidas und dem Jubel um Tell wird der gewünschte Zustand erreicht.

 Weitere Informationen im Netz



 Letzte Änderung dieser Seite am 23.7.2016 um 19:29 Uhr
Was wurde geändert?
technische Änderung

© 2017 Markus Schnitzler, Düren