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Orsino und Viola

 Orsino und Viola, Gemälde von ca. 1850
 Foto: Frederick Richard Pickersgill;
Lizenz: gemeinfrei

Orsino und Viola

 Orsino und Viola, Gemälde von ca. 1850
 Foto: Frederick Richard Pickersgill; Lizenz: gemeinfrei

Als Viola an der Küste von Illyrien landet, glaubt sie, dass ihr Zwillingsbruder Sebastian bei dem vorangegangenen Schiffsunglück gestorben ist. Sie verkleidet sich als Mann und wird in der Rolle als Cesario Diener des Herzogs Orsino. Letzterer ist in die Gräfin Olivia verliebt, die nach dem Tod ihres eigenen Bruders noch trauert. Cesario soll Orsino nun beim Werben um die Geliebte helfen, doch dann verliebt sich Olivia in Cesario, während Viola unter ihrer Maske Gefühle für Orsino entwickelt.

Der Ritter Andrew Aguecheek erweist sich als zusätzlicher Konkurrent um Olivias Gunst. Gemeinsam mit Olivias saufendem Onkel Toby Belch ist er nachts unterwegs, wird aber immer von ihrem Hausverwalter Malvolio aufgehalten. Deshalb planen die beiden Männer in Zusammenarbeit mit der Zofe Mary und dem Narren Feste einen Streich: Sie fälschen einen vermeintlichen Liebesbrief von Olivia an Malvolio. Der Diener fällt auf den Trick herein und präsentiert sich völlig lächerlich. Toby und Mary sperren den Wahnsinnigen in eine dunkle Kammer ein.

Doch plötzlich taucht Sebastian auf. Er hat das Unglück doch überlebt. Olivia hält ihn fälschlicherweise für Cesario und erklärt ihm ihre Liebe. Orsino droht daraufhin, den vermeintlichen Cesario alias Sebastian zu töten. Im letzten Moment kann Viola die Situation retten. Sie offenbart ihr wahres Geschlecht und die Zwillinge erkennen sich gegenseitig. Zum Schluss heiraten sowohl Orsino und Viola als auch Toby und Mary, während Malvolio freigelassen wird.

 Literarische Analyse

Shakespeare liefert eines der prominentesten Beispiele für das Genre der Verwechslungskomödie. Die als Mann verkleidete Protagonistin löst eine ganze Welle von Verwechslungen aus, die durch die Liebesbeziehungen zu einem noch größeren Chaos führen. Malvolio ist die einzige Figur, die dem wilden Durcheinander im Weg steht, weshalb er in einer Welt des Wahnsinns zum Wahnsinnigen erklärt wird. Sein Name erinnert nicht zufällig an die lateinischen Wörter malus (schlecht) und velle (wollen). Am Ende lässt sich die Katastrophe erst vermeiden, als allen Beteiligten klar wird, welche Personen wirklich männlich und weiblich sind.

Der Begriff Twelfth Night bezieht sich auf die letzte der zwölf Rauhnächste zwischen Weihnachten und dem auch als Dreikönigsfest bekannten Ephiphanis-Tag (6. Januar). Da dieser Tag zu Shakespeares Zeiten wie Karneval gefeiert wurde, ist es kein Zufall, dass er den Titel für seine Verwechslungskomödie wählte. Der Untertitel What You Will enthält ebenso wie die deutsche Übersetzung Was ihr wollt eine gewisse Ironie, weil jede(r) Beteiligte weiß, was er/sie will, aber immer nur Mogelpackungen bekommt. Für das Theaterpublikum war das Durcheinander zur damaligen Zeit sogar noch größer, weil damals auch die weiblichen Rollen von männlichen Schauspielern übernommen wurden.

Eine interessante Variante der Geschichte in moderner Umgebung bietet übrigens die Teenie-Komödie She's the Man – Voll mein Typ.

 Weitere Informationen im Netz



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