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Donnerstag, 23. Februar 2017 – 1:13 Uhr
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Verben Substantive Phonologie

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Köln-CollageKöln-Collage Die Phonologie ist die Lehre von der Verwendung der Laute in der Sprache. In der Aussprache des Kölschen gibt es einige deutliche Unterschiede zur Standardsprache.

Diese Differenzen zeigen sich beispielsweise bei der Frage, ob in einem Wort ein einfacher Vokal oder ein Diphthong (Doppellaut) vorkommt. Oft benutzt das Kölsche die einfachen Vokale, wo das Standarddeutsche Doppellaute aufweist. In diesen Fällen hat der Dialekt eine ältere Entwicklungsstufe der deutschen Sprache bewahrt. Der umgekehrte Vergleich ist allerdings auch möglich.

Das Kölsche bevorzugt oft lange Vokale. Diese können sogar Konsonanten verdrängen, zum Beispiel ein r, das zwischen einem Vokal und einem anderen Konsonanten steht.

Der Laut g kommt im Kölschen nur im Inneren eines Wortes oder einer Silbe vor. Im Anlaut wird es durch j ersetzt und am Silbenende als ch (entweder Ach- oder Ich-Laut).

Auch bei weiteren Konsonanten hat das Kölsche gegenüber dem heutigen Standarddeutschen auf einen älteren Zustand bewahrt. So blieb das p statt des pf und das v statt des b erhalten.

Der Kölner zeigt eine sehr flüssige Sprachmelodie. Dazu werden Endungen gestrichen, aber manchmal auch Buchstaben hinzugefügt (vor allem der Vokal e). Wörter werden so eng verbunden, dass sie manchmal wie ein Wort klingen; extreme Beispiele sind die Ausdrücke wie „lommer“ (loss mer) oder „hammer“ (han mir). Die folgenden Sätze verdeutlichen den kölschen Singsang.



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