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Der Karneval wäre ohne die zahlreichen kölschen Lieder undenkbar. Aber der gesungene Dialekt ist auch außerhalb des jecken Treibens immer präsent. Die Kölner Bands und Interpreten sind nicht nur in der fünften Jahreszeit aktiv und außerdem gibt es kölsche Musiker, die mit Karneval gar nichts zu tun haben. Drei Bands stelle ich hier exemplarisch vor.

 Höhner

Höhner Henning Krautmacher und John Parsons

 Höhner mit Sänger Henning Krautmacher und Gitarrist John Parsons
 Foto: Sarah Jonek; Lizenz: CC BY 2.0

Höhner Henning Krautmacher und John Parsons

 Höhner mit Sänger Henning Krautmacher und Gitarrist John Parsons
 Foto: Sarah Jonek; Lizenz: CC BY 2.0

Die Höhner stehen seit 1972, also mehr als vierzig Jahren auf der Bühne. Bei ihren ersten Auftritten machten sie ihrem Namen alle Ehre, weil sie als Hühner verkleidet vor dem Publikum erschienen. Die Besetzung änderte sich im Lauf des Jahres deutlich. Der Leverkusener Henning Krautmacher wurde 1986 Sänger und Frontmann der Gruppe. In ihrer langen Geschichte produzierte die Band sehr viele Lieder, die bis heute immer wieder gerne gesungen werden. Dabei beschränkten sich die Texte vor allem in der jüngeren Vergangenheit nicht auf den kölschen Dialekt. Der größte Erfolg gelang den Höhnern 2003 mit „Viva Colonia“. Obwohl dieses Lied ausdrücklich eine Lobeshymne auf die Stadt Köln ist und zum Nachfolger des älteren Titels „Hey Kölle“ wurde, sangen sogar die Bayern auf dem Oktoberfest und die Urlauber auf Mallorca den Hit. Anlässlich der Handball-WM 2007 eroberten die Höhner die Sportstätten mit einer speziellen Version des Liedes „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Bemerkenswert sind auch die Projekte, die die Band zusammen mit anderen Künstlern präsentiert. 1993 entstanden mit dem Orchester der Philharmonie die Höhner Classics und seit 2000 gibt es in der Höhner Rockin' Roncalli Show eine außergewöhnliche Kombination aus Zirkus und Musik.

 Bläck Fööss

Kafi Biermann

 Kafi Biermann ist Sänger der Bläck Fööss.
 Foto: A. Savin;
Lizenz: CC BY-SA 3.0

Kafi Biermann

 Kafi Biermann ist Sänger der Bläck Fööss.
 Foto: A. Savin; Lizenz: CC BY-SA 3.0

Die Bläck Fööss stehen seit 1970 als kölsche Band auf der Bühne. In früheren Jahren hatten sie Erfahrungen mit Beat-Musik und englischsprachigen Texten gesammelt, bevor sie trotz einiger Bedenken schließlich ihre ersten Lieder im Dialekt sangen. Dabei traten sie passend zu ihrem Namen mit nackten Füßen, also barfuß auf. In den folgenden Jahrzehnten schufen sie zahlreiche Hits wie „Drink doch ene met“, „En unserem Veedel“ oder „Unser Stammbaum“. Als Hymne an Köln entstand 2002 der Titel „Du bes die Stadt“, die auf dem schottischen Klassiker „Highland Cathedral“ basiert. In all den Jahren zeigten die Bläck Fööss mit verschiedenen Musikstilen eine große Vielfalt und produzierten neben lustigen Texten auch gesellschaftskritische Lieder. Personell gab es hingegen nur eine große Veränderung, als Kafi Biermann 1995 den charismatischen Sänger Tommy Engel ablöste.

 BAP

Wolfgang Niedecken

 Wolfgang Niedecken ist der Sänger und das Gesicht der Band BAP.
 Foto: Raimond Spekking;
Lizenz: CC BY-SA 4.0

Wolfgang Niedecken

 Wolfgang Niedecken ist der Sänger und das Gesicht der Band BAP.
 Foto: Raimond Spekking; Lizenz: CC BY-SA 4.0

BAP ist eine kölsche Rockband. Als einziges erhaltenes Gründungsmitglied und Sänger ist Wolfgang Niedecken bis heute das Gesicht der Gruppe, deren Name auf einen Spitznamen für „Papa“ zurückgeht. BAP nutzt den Dialekt unabhängig vom Karneval und orientiert sich an internationalen Stars wie Bob Dylan, Bruce Springsteen oder den Rolling Stones. Das bekannteste Lied entstand als eines der ersten Werke und ist somit tatsächlich „Verdamp lang her“. Neben diesem autobiografischen Titel zählen „Kristallnaach“ sowie „Aff un zo“ zu den größten Hits der Band. BAP reiste weit über die Grenzen der Heimatstadt hinaus und brachte die kölsche Musik unter anderem nach China, ins afrikanische Mosambik und – kurz vor dem Ende des Ostblocks – in die Sowjetunion. Wolfgang Niedecken reiste als sozial engagierter Mensch „Noh Gulu“, um sich für als Soldaten missbrauchte Kinder in Uganda einzusetzen. 1992 war er nicht nur als Songschreiber beim Anti-Rassismus-Projekt „Arsch huh, Zäng ussenander“ aktiv.

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