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De bello Gallico Epistulae morales Metamorphosen

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Vercingetorix unterwirft sich Caesar, Gemälde von Lionel Royer

 Vercingetorix unterwirft sich Caesar
 Foto: Lionel Royer;
Lizenz: gemeinfrei

Vercingetorix unterwirft sich Caesar, Gemälde von Lionel Royer

 Vercingetorix unterwirft sich Caesar
 Foto: Lionel Royer; Lizenz: gemeinfrei

In den Jahren 58 bis 50 v.Chr. eroberte der römische Feldherr Gaius Julius Caesar ein Gebiet namens Gallien. Damals erstreckte sich Gallien vom Rhein bis zur südwestlichen Grenze des heutigen Frankreichs. Wie Caesar selbst zu Beginn seiner Commentarii feststellt, lebten dort drei Völker, nämlich die Belger, die Aquitaner und die Kelten/Gallier. Anschließend berichtet er von seinen zahlreichen Feldzügen und Schlachten.

Anno 58 begann der berühmte Römer seine Eroberungen mit dem Sieg gegen Orgetorix. Letzterer hatte die Alleinherrschaft angestrebt, indem er mit seinem Volk, den Helvetiern, emigrieren wollte. Der germanische König Ariovist scheiterte ebenfalls im Kampf gegen Caesar. Im zweiten Kriegsjahr war Caesar im Gebiet der Belger erfolgreich und drang langsam weiter nach Süden vor. Danach kämpften seine Truppen an mehreren Fronten gleichzeitig; unter anderem mussten sie sich mit den Venetern und den Aquitanern auseinandersetzen. Auf germanischer Seite erwiesen sich vor allem die Sueben als hartnäckig. Sie flohen jedoch, als Caesar über eine selbst gebaute Rheinbrücke marschierte. Im folgenden Winter bereitete er einen Angriff auf Britannien vor, musste sich aber gleichzeitig weiterhin um verschiedene Aufstände in Gallien kümmern. Die gallischen Stämme bildeten 52 v.Chr. ein Bündnis, das der arvenische Herrscher Vercingetorix anführte. Der massive Widerstand bildete den Höhepunkt des Krieges, doch Caesar konnte sich schließlich durchsetzen und unterwarf das gesamte Gallien der römischen Herrschaft. Dem gallischen Krieg folgte später der römische Bürgerkrieg.

 Literarische Analyse

Der Text besteht aus acht Büchern. Jedes Buch (liber) beschreibt ungefähr ein Jahr des gallischen Kriegs. Dabei schildert Caesar das Geschehen aus seiner persönlichen Wahrnehmung. Obwohl der Text in der dritten Person verfasst ist, sind die Beschreibungen also subjektiv. Lediglich das letzte Buch schrieb Caesar nicht selbst; der Verfasser war sein Freund Aulus Hirtius.

Inhaltlich geht der Feldherr über die zahlreichen militärischen Ereignisse hinaus. Er beschäftigt sich mit der Kultur und den Besonderheiten anderer Völker. Dabei vergleicht er die Gallier und die Germanen. Die Menschen in Britannien beschreibt er ebenfalls ausführlich.

Sprachlich verzichtet Caesar auf poetische Darstellung und wählt einen relativen nüchternen Stil. Er benutzt jedoch oft ziemlich lange, verschachtelte Sätze, die die Lektüre erschweren. Der erste Satz des Werkes gehört zum lateinischen Allgemeinwissen: „Gallia est omnis divisa in partes tres, quarum unam incolunt Belgae, aliam Aquitani, tertiam, qui ipsorum lingua Celtae, nostra Galli appellantur.“

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