MSchnitzler2000 ♦ Gesammeltes ♦ Abspann ♦ 380.000 Volt – Der große Stromausfall
 MSchnitzler2000
 Markus Schnitzler
 © 2017ImpressumNutzung
 InhaltSitemap
                    

 Gesammeltes

meine private Bibliothek


Suchen

  ♦ Gesammeltes ♦ Abspann ♦ 380.000 Volt – Der große Stromausfall

  MSchnitzler2000 – Markus Schnitzler
Schloss Burgau in Dren-NiederauAutobiografie

Wissenswertes zu meiner Person
ich im Moskito-Outfit Sportliches

Volleyball und Beachvolleyball
Stefanie Heinzmann und ich Musikalisches

Stefanie Heinzmann und Jenix
meine private BibliothekGesammeltes

Bücher, Filme, Links, Zitate, Internettes
Sprache Gesagt, geschrieben, gesendet

Nachrichten, Medien, Sprache, Raab
© 2017ImpressumNutzungInhaltSitemap
Facebook   Twitter   Flickr   Youtube   Wikipedia
Montag, 25. September 2017 – 0:57 Uhr
English TranslationInformation in English
meine private Bibliothek

MSchnitzler2000 ♦ Gesammeltes ♦ Abspann ♦ 380.000 Volt – Der große Stromausfall

Bibliothek Abspann Auswärts
Zitiert Internettes  

  ♦ Gesammeltes ♦ Abspann ♦ 380.000 Volt – Der große Stromausfall

Regiestuhl mit FilmrollenRegiestuhl mit Filmrollen

Auf dieser Seite erhalten Sie alle wichtigen Informationen zum Film 380.000 Volt - Der große Stromausfall.

Wenn Sie sich einen anderen Film ansehen möchten, öffnen Sie die Gesamtliste.

Meine Bibliothek umfasst derzeit 422 Filme.

 380.000 Volt – Der große Stromausfall



 Daten und Links

 Handlung

An einem Wochenende im winterlichen Berlin ist Anja Radtke, eine leitende Ingenieurin des Energieversorgers, gerade zur Spätschicht erschienen, als Unruhe entsteht. Es gab schon tagsüber Schwankungen beim Stromverbrauch. Radtke entscheidet sich, einen Teil der Last von Alpha auf die Leitung Delta umzulegen, die laut einem Vermerk ihres Kollegen Werner Beetz nur mit 10% belastet ist. Sie bittet Fabeck vom Wartungsteam, die Technik im Umspannwerk zu überprüfen. Kurz darauf wird Beetz bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt und Fabeck verbrennt, als er einen Defekt entdeckt, vor den Augen seines Kollegen Volanski. Durch den Defekt entsteht ein großer Stromausfall.

Die Leistung auf Alpha zurückzulegen, erscheint Radtke aus technischen Gründen unmöglich. Die Ingenieurin, die Beetz nicht erreichen kann, wird von ihren Kollegen Sokuhr und Dorleben kritisiert, nur Thomas Reinders aus dem Vorstand unterstützt sie vorerst noch. Kurz darauf telefoniert sie mit Volanski, der die Technik repariert hat. Daraufhin veranlasst sie die Umstellung auf Leitung Alpha, doch die Stromlast ist größer als gedacht und es kommt zu einem noch größeren Stromausfall in ganz Berlin.

⇓ ⇓ ⇓ weiterlesen ⇓ ⇓ ⇓

 Kritik

Dieser Film gehört zu den Produktionen des deutschen Privatfernsehens, die schon allein wegen ihrer Herkunft von Kritikern niedergemacht werden. Ja, es ist keine große Kunst aus Hollywood. Aber es ist ein unterhaltsamer, spannender Film. Im Mittelpunkt steht dabei weniger die Frage, wie realistisch das Szenario ist und ob die Technik richtig dargestellt wird. Wichtiger sind die Machenschaften, die mit dem Stromausfall verbunden sind, und die Reaktionen aller Beteiligten auf die Katastrophe.

Radtke ist die starke Frau, die auf ihre Fähigkeiten vertraut, den Überblick behält und sich gegen den Widerstand durchsetzt. Volanski ist zunächst „nur“ ein Wartungstechniker, zeigt aber im Verlauf der Geschichte, dass in einer solchen Krisensituation ein Schraubenzieher hilfreicher sein kann als ein hochmodernes Computersystem. Er durchschaut auch mit gesundem Menschenverstand die Machenschaften. Reinders präsentiert sich hinterlistig, wenn er zunächst als Einziger in der Zentrale Radtke das Vertrauen ausspricht, aber in Wirklichkeit eine andere Rolle in der Katastrophe spielt. Dorleben bildet den Gegenspieler zu Radtke und versucht, von ihrer schwierigen Situation zu profitieren.

Zusätzlich zu den Vorgängen in der Zentrale und den Aktivitäten mit Radtke und Volanski gibt es diverse weitere Handlungsstränge. Immer wieder werden die Auswirkungen des Stromausfalls in der Stadt gezeigt, auch in den Nachrichten. Die Bilder sind dabei so düster, dass sie an einen Krieg erinnern. Personifiziert werden die Folgen der Katastrophe durch Olli und seinen Vater. Dieser Handlungsstrang hat allerdings einen viel zu großen Anteil am gesamten Film. Das gilt auch für die Szenen im Krankenhaus. Größere Bedeutung hat Radtkes jugendliche Tochter Nelly, die sich durch ihre pinkfarbene Jacke deutlich von der düsteren Stadt abhebt. Die Ingenieurin steht zusätzlich unter Druck, weil sie nicht nur beruflich die Kontrolle behalten muss, sondern auch noch um das Wohlergehen der 16-Jährigen bangt. Dabei ahnt die Mutter noch nicht mal das volle Ausmaß der Gefahr; hier entsteht dramatische Ironie.

Der Film hat also durchaus Schwächen und die Handlungsstränge sind nicht ausgewogen. Die heftige Kritik, die den Film quasi selbst zur Katastrophe erklärt, hat er allerdings nicht verdient.



 Letzte Änderung dieser Seite am 25.8.2016 um 0:56 Uhr
Was wurde geändert?
neuer Eintrag Kreuzweg

© 2017 Markus Schnitzler, Düren