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Mittwoch, 28. Juni 2017 – 19:36 Uhr
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 Ab-Normal Beauty – In jedem lebt das Böse



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 Handlung


Die junge Kunststudentin Jiney langweilt sich zunehmend, weil sie keine interessanten Motive für ihre Fotos findet. Ihr Leben ändert sich schlagartig, als sie zufällig Zeugin eines tödlichen Verkehrsunfalls wird. Sie will sich abwenden, kann jedoch der Versuchung nicht widerstehen, das Opfer zu fotografieren. Von diesem Tag an entwickelt sie eine Leidenschaft für makabre Fotos und entdeckt die Faszination des Todes. Ein Händler auf dem Marktplatz, der Hühner schlachtet, wird ihr nächstes Motiv. Ihre Freunde reagieren jedoch zunehmend mit Unverständnis, z.B. als Jiney ihrem Freund Anson während des Mittagessens Bilder aus dem Buch Art of death zeigt. Auch ihrer besten Freundin Jas erscheint ihr Verhalten zunehmend fragwürdig.
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 Kritik


Dass die Asiaten ein besonderes Faible für Horror-Filme haben, wissen wir spätestens seit der Ringu-Reihe. Aber das Werk von Oxide Pang Chun ist noch viel intensiver, brutaler und spannender als der japanische Horror. Über allem steht unausgesprochen die Frage, ob der Tod so faszinierend sein kann, dass man ihn leidenschaftlich liebt. Der Film beantwortet die Frage mit einem klaren Ja.
Zunächst sieht man schöne Gemälde, unterlegt mit sanfter Musik. Aber in dem Moment, wo es auf der Straße kracht, ändert sich alles. Nun dominieren blutige Bilder von Gewalt und Tod. Wer aber nun ein wildes Gemetzel und zerfetzte Körper erwartet, sieht sich getäuscht. Schließlich ist das morbide Interesse der jungen Frau auf ein grausames Erlebnis in der Vergangenheit zurückzuführen. Sie versucht, ihre tiefe Depression zu verarbeiten, indem sie sich drastisch mit dem Tod konfrontiert.
Die meisten Szenen werden in dunklen, grauen Farben präsentiert, ergänzt durch das blutige Rot des Fotolabors. Spannende Musik und Detailaufnahmen sorgen für eine intensive Wirkung. Im Kontrast dazu steht die Szene am Morgen nach dem Anruf bei der Mutter. Die vorübergehende Heiterkeit wird durch helle Farben und gute Laune angezeigt.
Oft wird der Schrecken nicht durch die eigentliche Handlung erzeugt, sondern durch die Andeutung dessen, was passieren könnte, z.B. als Jiney mit Anson spricht und ein Messer zwischen ihnen auf dem Tisch liegt. Der Höhepunkt ist die Begegnung in der Folterkammer. Der Sadist kann jeden Moment so brutal zuschlagen, wie es zuvor im Video zu sehen war, aber er kommt nicht dazu, weil Jiney mittlerweile so souverän mit dem Tod umgeht, dass sie keine Angst vor dem Sterben zeigt.
Wenn man die Belastung aushält, erlebt man einen intensiven Film, bei dem die Nerven in jeder Szene angespannt sind.


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