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Montag, 18. Dezember 2017 – 15:45 Uhr
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 Anatomie



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 Handlung


Man sieht eine Leiche, die im Obduktionssaal aufgeschnitten wird. Dabei ist professionelle Arbeit gefragt. Eben diese will Paula leisten. Die intelligente und sehr ehrgeizige Medizinstudentin aus München belegt im Sommer einen Anatomie-Kurs beim angesehenen Professor Grombek an der Universität Heidelberg. Damit will sie ihrem Großvater nacheifern, der einige bedeutende Forschungsergebnisse in der modernen Medizin vorweisen kann. Ihr Vater hingegen ist nicht über die Tätigkeit als gewöhnlicher Hausarzt hinausgekommen. Kurz vor ihrer Abreise nach Heidelberg besucht sie ihren Großvater noch einmal, der jetzt im Sterben liegt.
Während der Zugfahrt lernt Paula Gretchen kennen, die auch zu den auserwählten Studenten gehört. Die beiden Frauen verkörpern im weiteren Verlauf der Geschichte gegensätzliche Charaktere. Gretchen nimmt ihr Studium bei weitem nicht so ernst wie Paula. Sie will in erster Linie das Leben genießen und viel Spaß haben. Deshalb beginnt sie in Heidelberg auch gleich eine Affäre mit dem Kommilitonen Hein. Plötzlich geraten die Fahrgäste im Zug in Panik, weil ein junger Mann mit einem Herzinfarkt zusammenbricht. Paula bewahrt die Ruhe und rettet den Patienten mit gezielten Wiederbelebungsmaßnahmen.
Als die beiden Studentinnen zum ersten Mal den Anatomiesaal betreten, blicken sie schockiert auf eine der Leichen, die zur Obduktion bereitliegen. Der tote Körper scheint sich zu bewegen. Die Frauen glauben an einen Scherz eines Kommilitonen, aber als Gretchen das Tuch entfernt, sehen sie, dass der Kopf fehlt. Paula zeigt jedoch auch hier ihre professionelle Einstellung. Mit einer sachlichen Analyse kommt sie zu dem Schluss, dass die Muskeln durch elektrische Impulse bewegt wurden und enttarnt die Witzbolde.
Professor Grombek begrüßt seine Studenten und weist mit pathetischen Worten auf die Bedeutung ihrer Tätigkeit hin: „In diesem Raum wurde noch kein Schmerz gelindert, kein Patient geheilt. Dafür werden hier Grundlagen geschaffen.“ Als Paula die Leiche für die erste Sektion sieht, traut sie ihren Augen nicht. Vor ihr liegt der junge Mann, den sie auf der Hinfahrt im Zug wiederbelebt hat.
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 Kritik


Der Film vereint zwei sehr spannende Themen - Medizin und die Geschichte eines Geheimbundes. Insbesondere die Pathologie bzw. Rechtsmedizin ist auch heute noch ein sehr beliebtes Thema in Film und Fernsehen, wie erfolgreiche Serien mit Gerichtsmedizinern beweisen. Geheimbünde faszinieren die Menschen schon seit viel längerer Zeit und sind nicht erst seit dem Erfolg von Dan Brown ein Thema für Literatur und Film.
Um die Verbindung zur Antike herzustellen und die Bildung der Mediziner zu verdeutlichen, hat sich die Loge nicht nur einen lateinischen Namen, sondern auch ein Motto in der Sprache der alten Römer gegeben. Der Name zeigt, dass sie sich dem berühmten Eid des Hippokrates, der für jeden seriösen Mediziner verpflichtend ist, widersetzen. Ihr Motto lautet: „Age Actabile Antihippocrate“. Die ersten beiden Worte („Mach das Machbare“) verraten, dass es für sie keine ethischen oder sonstigen Grenzen gibt. Alles, was möglich ist, wird realisiert, auch wenn dafür ein paar Menschen sterben müssen. Die ebenso intelligente wie furchtlose Paula leistet jedoch Widerstand und stoppt schließlich als Heldin die Machenschaften der Männer.
Der Film zeigt auf drastische Weise, wie die Möglichkeiten der modernen Medizin nicht nur zur Heilung genutzt werden können, sondern bei Missbrauch besondere Risiken und Nebenwirkungen haben. Vertrauen Sie lieber einem Arzt, der den Eid geschworen hat!


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