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Dienstag, 25. Juli 2017 – 14:44 Uhr
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 Handlung

Guido Orefice zieht zusammen mit seinem Freund Ferruccio in den 1930er Jahren vom Land in eine größere italienische Stadt, in der sein Onkel Eliseo lebt. Er möchte eine Buchhandlung eröffnen, was ihm jedoch zunächst nicht gelingt. Stattdessen arbeitet der Jude als Kellner im Grand Hotel seines Onkels. Überall versucht er, gute Laune zu verbreiten, tritt aber auch oft ungeschickt auf. In der Stadt begegnet er mehrmals Dora, die er auf dem Weg in seine neue Heimat schon einmal gesehen hatte, und verliebt sich allmählich in sie.

Als ein Ministerialrat aus Rom im Hotel zu Gast ist, sieht Guido eine Chance und übernimmt einfach dessen Besuch in der Schule, in der Dora als Lehrerin arbeitet. Dabei hält er in seiner lustigen Art auch einen Vortrag über die arische Rasse. Der Antisemitismus erreicht allmählich Italien.

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 Kritik

Wie kann man einem Kind den Holocaust erklären? Es ist schon unglaublich schwierig, einem so jungen Menschen beizubringen, warum es überhaupt Gewalt und böse Menschen gibt. Daher ist das größte Verbrechen der Geschichte umso unfassbarer, erst recht, wenn man selbst im Konzentrationslager gefangen ist. Der Vater, den der italienische Regisseur Begignini übrigens gleich selbst spielt, versucht es deshalb mit der Illusion eines Spiels. Doch die Eindrücke, die das Kind mitbekommt, sind so belastend, dass es enormer Überzeugungskraft bedarf, um diese Illusion aufrecht zu erhalten.

Da stellt sich zugleich die Frage, ob man einen Film über den Holocaust mit soviel Humor drehen darf. Ja, man darf. Gerade durch den Kontrast zu der vermeintlichen heilen Welt, die der Protagonist seinem kleinen Sohn vorspielt und die auch im Filmtitel zum Ausdruck kommt, wirkt der reale Holocaust, den der Zuschauer natürlich im Hinterkopf hat, umso grausamer. Die Gewalt mit Gaskammern, Erschießungen etc. wird auch immer nur angedeutet, nie wirklich sichtbar gezeigt. Besonders realistisch wird der Film übrigens dadurch, dass Benigni die Erfahrungen seines Vaters, der zwei Jahre lang im KZ Bergen-Belsen gefangen war, für die Produktion nutzte.

Auf den ersten Blick ist der Film ziemlich genau in der Mitte in zwei Abschnitte geteilt. Zunächst erleben wir Guido und sein Umfeld wie in einer Slapstick-Komödie. Danach erleben wir die Geschichte im KZ. Aber wenn man den Film aufmerksam verfolgt und einmal komplett gesehen hat, erkennt man rückblickend, dass in der ersten Hälfte schon vieles angedeutet wurde, was später noch eine wichtige Rolle spielt. Vereinzelte Menschen mit Hitlergruß, Guidos arische Rede und das grüne Pferd sind frühe Hinweise auf den Antisemitismus. Giosuè spricht in seiner ersten Szene bereits von einem Panzer und spielt Verstecken. Seine Abneigung gegen das Duschen rettet ihm später das Leben. Guido nutzt sowohl die Musik aus der Oper als auch seine Bekanntschaft mit Doktor Lessing. So bekommt der erste Teil, der vielleicht zunächst angesichts des Themas Holocaust irgendwie seltsam und überflüssig wirkt, doch eine wichtige Rolle.



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