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Dienstag, 28. Februar 2017 – 4:15 Uhr
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 Der Babadook



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 Handlung

Wenn Amelie ihren Sohn Samuel ins Bett bringt, muss sie ihm immer zeigen, dass keine Monster im Zimmer sind. Die verwitwete Altenpflegerin gerät dabei zunehmend unter Druck, weil der Sechsjährige mit selbstgebauten Waffen zur Abwehr von Monstern andere Kinder und sich selbst gefährdet. Eines Abends darf sich der Junge etwas zum Vorlesen aussuchen und findet ein Aufklapp-Buch mit dem Titel Mister Babadook. Es erzählt die Geschichte einer unheimlichen Gestalt, die Menschen erschreckt und verfolgt: „If it's in a word, or it's in a look, you can't get rid of the Babadook.“ („Wer das hier liest, schau hin und kuck, wird ihn nicht mehr los, den Babadook.“). Das Buch verunsichert Amelie ebenso Samuel und der Junge redet anschließend ständig vom Babadook und darüber, dass er seine Mutter vor dem Bösen beschützen muss. Amelie bleibt unter dem Vorwand einer Krankheit der Arbeit fern und kommt nicht mehr zur Ruhe.

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 Kritik

Den Babadook wird man nicht los. Das ist die Botschaft des verstörenden Buches, das den Horror in diesem Film auslöst. Mit dieser Geschichte hat die australische Regisseurin zusammen mit starken Hauptdarstellern ein eindrucksvolles Debüt geschafft, das zurecht viel Lob erhalten hat. Zuvor hatte sie das Thema schon in dem rund 10-minütigen Kurzfilm Monster entwickelt. Sie verzichtet auf blutige Gemetzel und erzeugt die Spannung durch psychologischen Horror, durch archaische Angst. Es ist wohl kein Zufall, dass die Protagonistin im Fernsehen mehrfach alte Horrorfilme sieht. Der Babadook, dessen Figur im Buch fast wie ein Schatten von Freddy Krueger aussieht, erzeugt eine Unruhe, die das Leben von Amelie und Samuel immer stärker belastet.

Aus der Angst resultieren Schlaflosigkeit und aggressives Verhalten. Betroffen ist eine der intimsten Beziehungen überhaupt, nämlich das Verhältnis zwischen einer Mutter und ihrem Kind. Gleich zu Beginn des Films sehen wir, wie die Mutter ihrem kleinen Sohn zeigt, dass weder unter dem Bett noch im Schrank ein Monster ist. Doch nach dem Auftauchen von Babadook ist es die Mutter, die besonders unter dem bösen Wesen leidet. Sie hat das Trauma des Unfalls, bei dem ihr Mann starb, noch nicht verkraftet. Babadook verkörpert diese seelische Belastung, gegen die Amelie kämpft.

Der kleine Samuel, der mit seinen selbstgebauten Waffen und zu offenen Worten zunächst als gefährlich und schlecht erzogen dargestellt wird, lässt sich später nicht verunsichern. Er durchschaut, was mit seiner Mutter passiert, und versucht, ihr zu helfen, statt verängstigt davonzulaufen. Trotz seines jungen Alters kann er klar zwischen dem Monster und seiner Mutter unterscheiden. Nichts kann die enge Beziehung zerstören. So verbirgt sich hinter dem Horrorfilm letztlich auch ein Liebesfilm.



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