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 Handlung

„Die Gerüchte über meine Promiskuität sind extrem übertrieben.“ Mit diesem Satz eröffnet Olive Penderghast ihren Bericht vor der Webcam und dann kündigt sie einen falschen Bericht über den Unverlust ihrer Unschuld an. Diese Geschichte beginnt damit, dass sie nicht mit der seltsamen Familie ihres Freundes George zelten gehen will. Stattdessen erfindet die noch jungfräuliche Schülerin ein Date und nach dem in Wirklichkeit unspektakulären Wochenende erzählt sie ihrer besten Freundin Rhiannon, wie sie angeblich zum ersten Mal Sex hatte. Die sehr konservative und einflussreiche Marianne, die eine christliche Gruppe leitet, bekommt es mit und so verbreitet sich das Gerücht rasant in der ganzen Ojai North High School.

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 Kritik

Gerüchte verbreiten sich extrem schnell, erst recht wenn junge Menschen beteiligt sind und es um Sex geht. Diese Erfahrung macht die Protagonistin in dieser hochwertigen Komödie. Sie erzählt ihrer besten Freundin eine falsche Geschichte über ihr erstes Mal und eine Mitschülerin belauscht die beiden. So weiß ruckzuck die ganze Schule Bescheid und Olive steht als Flittchen da. Das Gerücht entwickelt eine Eigendynamik und in der zweiten Stufe (Sex gegen Geld) wird es noch belastender für die jungfräuliche Schülerin. Olive trägt allerdings nicht nur durch die anfängliche Lüge selbst dazu bei, die Gerüchteküche anzuheizen. Sie verschärft die Situation durch ihre Vereinbarungen mit den Jungs, die ihr Image als leichtes Mädchen für sich nutzen dürfen, und durch das A auf ihrer Kleidung.

Der scharlachrote Buchstabe sorgt für eine sichtbare Verbindung zur aktuellen Schullektüre, von der sich Olive inspirieren und beeinflussen lässt. Sie erkennt, dass sie sich in einer ähnlichen Situation befindet wie die weibliche Hauptfigur in Hawthornes Roman, und übernimmt deren sichtbares Merkmal, mit dem sie sich selbst denunziert. Der englische Originaltitel des Films, Easy A, greift diese Bedeutung auf und spielt zudem auf einen Ausdruck für eine leicht zu bestehende Prüfung an. Wirklich leicht ist die Situation für Olive nicht, doch es ist kein Zufall, dass ihr am Ende gerade ihr Jugendfreund hilft, die Welt der Gerüchte zu verlassen.

Eine wichtige Rolle spielt in diesem Film die Kirche als sehr konservative Einrichtung. Marianne verkörpert als Leiterin der religiösen Gruppe diese Einstellung und zeigt deshalb eine intensive Abneigung gegen die angeblich sexuell so aktive Olive. Die Szenen im Beichtstuhl und mit dem Pfarrer ergänzen das Bild der Kirche, die viele Amerikaner beeinflusst. Sie reden über Sex, aber wenn es tatsächlich passiert, reagieren sie prüde. Ein Flittchen passt nicht in ihre Welt.

Neben dem bereits erwähnten Hawthorne-Roman gibt es eine weitere literarisch-filmische Anspielung, nämlich Huckleberry Finn. Musikalisch begleitet uns Natasha Bedingfields Pocketful_of_Sunshine durch den Film. Nur Marianne singt lieber Go down Moses.

Olives Äußerungen vor der Webcam stellen die Rahmenhandlung des Films dar. Dabei präsentiert sich das Internet ebenso positiv wie negativ. Einerseits hilft es bei der Verbreitung der Gerüchte, andererseits kann die Protagonistin es zur Aufklärung nutzen. Denn gegen Gerüchte hilft vor allem ein Mittel: offen die ganze Wahrheit erzählen.



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