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Sonntag, 30. April 2017 – 22:39 Uhr
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 Handlung

In einer zukünftigen Welt altern die Menschen nach ihrem 25. Geburtstag nicht mehr und bekommen stattdessen ein Jahr auf ihrem Zeitkonto gutgeschrieben, das als leuchtender Countdown auf ihrem Arm zu sehen ist. Sie verwenden die Zeit anstelle von Geld zum Bezahlen. Beliebige Mengen an Zeit können durch Anfassen eines fremden Arms oder mit speziellen Geräten übertragen werden. Doch wenn der Countdown bei Null angekommen ist, stirbt der Mensch sofort.

Will Salas lebt mit seiner Mutter Rachel in Dayton, einem Ghetto, in dem die Menschen von Tag zu Tag leben, weil sie nur wenig Zeit auf ihrer Uhr haben. Eines Tages beobachtet er, wie der sehr reiche Henry Hamilton, der über mehr als hundert Jahre verfügt, in einer Kneipe von den „Minute Men“, einer Gruppe von Zeitdieben, überfallen wird. Will rettet ihn und zum Dank überträgt Hamilton ihm fast seine ganze Zeit. In den verbleibenden fünf Minuten setzt er sich auf eine Brücke, von der er beim Ablauf des Countdown herunterfällt.

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 Kritik

„Haste mal ne Minute?“ Solche Sätze bekommen in der fiktiven Zukunfswelt, in der dieser Film spielt, eine ganz neue Bedeutung. Hier wird der alte Spruch „Zeit ist Geld“ zur grundlegenden Wahrheit, da die finanziellen Mittel durch Zeitkonten ersetzt wurden. Zeit ist nicht nur Zahlungsmittel, sondern bei einem begrenzten Vorrat auch lebensbedrohlich. Denn das Leben jedes Menschen endet sofort, wenn der Countdown einmal abgelaufen ist. Wer mit seinem Countdown nahe Null ist, muss sich darum bemühen, neue Zeit zu gewinnen, ansonsten hat man keine Chance.

Die Zeit steht klar im Mittelpunkt des Films. Immer wieder ist von Jahren, Tagen, Minuten und Sekunden die Rede und der Countdown wird mit den grün leuchtenden Zahlen auf den Armen eindrucksvoll dargestellt. Darüberhinaus gibt es allerdings noch weitere Themen in diesem Film. Da wäre beispielsweise der Wunsch nach Unsterblichkeit und ewiger Jugend. Alle Menschen im Film werden 25 Jahre alt, bevor ihr körperlicher Alterungsprozess endet und der Countdown beginnt. Welche Verwirrung dadurch entstehen kann, dass niemand alt aussieht, ist zum Beispiel zu erkennen, als Will der Familie Weis begegnet und im ersten Moment nicht sicher sein kann, ob Sylvia die Tochter oder Frau des reichen Mannes ist. Wer viel Zeit auf dem Konto hat, kann nahezu beliebig lang leben. Die kleine Anspielung auf Charles Darwins bei der Tresor-Szene zeigt, wer bei der Evolution erfolgreich ist.

Damit verbunden ist das nächste große Thema, nämlich der Gegensatz zwischen armen und reichen Menschen inklusive der daraus entstehenden sozialen Unterschiede, die bei Zeitkonten in der Filmwelt ebenso vorkommen wie bei finanziellen Guthaben in unserer Realität. Die Diskrepanz wird im Film durch die Gegenüberstellung zwischen dem Ghetto Dayton und der reichen Metropole New Greenwich symbolisiert. Diese Ungerechtigkeit wird erst aufgebrochen, als Menschen aus der einen Gruppe in Kontakt mit den Mitgliedern der anderen Gruppe kommen. Hamilton, der mit viel Zeit im Ghetto unterwegs war, bringt Will zum Nachdenken und nachdem Will Sylvia kennengelernt hat, zweifelt die Tochter des wohlhabenden Vaters an der Welt der Reichen. Gemeinsam bemühen sich Will und Sylvia dann um eine bessere, gerechtere Welt.

So entsteht eine interessante Mischung. Zwischen den Actionszenen mit rasanten Autofahrten und viel Lauferei gibt es immer wieder Dialoge zu den genannten großen Themen. So wird der Zuschauer nicht nur gut unterhalten, sondern auch zum Nachdenken angeregt.



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