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Donnerstag, 19. Oktober 2017 – 9:21 Uhr
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 Kreuzweg



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 Handlung

Maria ist Mitglied der erzkonservativen Priesterbruderschaft St. Paulus. Die 14-Jährige bereitet sich gerade mit anderen jungen Menschen auf die Firmung vor. In einem Vorbereitungsgespräch erklärt Pater Weber ihnen nicht nur die Bedeutung des Sakraments. Er weist sie auch darauf hin, dass sie mit der Firmung „Soldaten Jesu Christi“ seien und gegen das Böse kämpfen müssten, wozu auch satanische Musik und andere Verführungen gehören. Außerdem sollen sie bereit sein, etwas zu opfern, um Jesu Liebe zu empfangen. Maria beginnt darüber nachzudenken, das größte Opfer zu bringen: ihr eigenes Leben.

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 Kritik

Anfang März 2016 habe ich Lea von Acken in ihrer Rolle als Anne Frank kennengelernt und war beeindruckt von der Leistung der jungen Schauspielerin. Im Kreuzweg-Film, den ich fast genau ein Jahr später gesehen habe, ist zu erkennen, warum sie für ihre Rolle als Anne Frank ausgewählt wurde. In beiden Fällen handelt es sich um schwierige Aufgaben mit anspruchsvollen Themen. Lea van Acken spielt die Rollen grandios. Obwohl sie bei der Produktion des Films ungefähr genauso alt war wie die von ihr gespielte Maria, verkörpert sie das in einem erzkonservativen Umfeld gefangene Mädchen sehr glaubwürdig.

Der Film heißt nicht nur „Kreuzweg“, sondern ist auch eng an den christlichen Kreuzweg angelehnt. Ebenso wie der Leidensweg Jesu Christi ist er in vierzehn Abschnitte geteilt. Die entsprechenden Überschriften werden zu Beginn jedes Abschnitts in schlichter, kleiner Schrift auf schwarzem Hintergrund eingeblendet. Besonders auffällig bei den vierzehn Szenen ist die Kamera, die sich nur in drei Szenen überhaupt bewegt. Es gibt fast keine Schwenks und Zooms, sondern bis auf die wenigen Ausnahmen nur eine Einstellung pro Szene.

Die Kameraführung ist damit so starr wie die streng katholische Welt, in der sich Maria befindet. Die fiktive Bruderschaft im Film ist an die reale Priesterbruderschaft St. Pius angelehnt, die harte Regeln vorgibt. Das wird gleich in der ersten Szene beim Gespräch der Firmlinge mit dem Pater deutlich, der Maria zum Nachdenken bringt. Es ist erschreckend, wie die Jugendlichen durch die Religion radikalisiert werden können. Maria ist ein sympathisches, intelligentes Mädchen. Die Konsequenz, zu der sie sich entschließt, ist ein Ausdruck größter Nächstenliebe, aber zugleich kaum zu ertragen.

Der Film zeigt auf ungewöhnliche Weise eine eindrucksvolle, sehr emotionale Geschichte mit einer hervorragenden Protagonistin.



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