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Montag, 26. Juni 2017 – 21:11 Uhr
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 Panic Room



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 Handlung

Nach ihrer Scheidung zieht Meg Altman mit ihrer Tochter Sarah in ein großes Haus in Manhattan. Das Haus weist als Besonderheit einen Panikraum auf, einen modernen Bunker mit Überwachungsbildschirmen, separater Belüftung und eigener Telefonleitung. In der ersten Nacht nach dem Einzug kann Meg nicht schlafen und geht durchs Haus. Dabei entdeckt sie auf dem Monitor im Panikraum drei Einbrecher, die ins Haus eingedrungen sind. Sie reagiert panisch und versteckt sich mit ihrer Tochter in dem Schutzraum. Doch nun haben alle Beteiligten ein Problem. Denn die Verbrecher teilen Meg und Sarah über die Kameras schriftlich mit, dass sie etwas haben wollen, das sich im Panikraum befindet.

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 Kritik

Der Panikraum ist keine Erfindung Finchers. Derartige Hightech-Bunker sind insbesondere in den USA weit verbreitet; auch im Weißen Haus findet man einen solchen Raum. Durch die vermehrte terroristische Gewalt stieg auch das Sicherheitsbedürfnis. Die modernen Panic Rooms sind dabei nichts anderes als technische Weiterentwicklungen der Bunker, die schon während des Zweite Weltkriegs den Menschen Schutz boten.

Im Film wird der Panikraum zum zentralen Schauplatz der Handlung. Gleich zu Beginn wird der Gegensatz deutlich. Bei der Führung stand noch das große Haus im Mittelpunkt, doch schon in der ersten Nacht verdichtet sich alles auf die paar gut geschützten Quadratmeter. Der Film beeindruckt durch die besondere psychische Anspannung aller Beteiligten. Meg und Sarah bekommen über die Monitore alles mit, können den Panikraum allerdings nicht ungefährdet verlassen und bangen um ihr Leben. Die Einbrecher kommen nicht an ihr Ziel – unter anderem weil einer von ihnen im seriösen Teil des Lebens gute Arbeit geleistet hat – und verlieren zunehmend die Nerven, zumal sie sich auch immer wieder untereinander streiten.

Weil die Ganoven trotz massiven Einsatzes aller Werkzeuge nicht in den Raum hineinkommen, versuchen sie alles, um die beiden Frauen herauszulocken und wenden dabei Methoden an, die Assoziationen mit den Verbrechen der Nazis wecken. Zur weiteren Steigerung der Dramatik kommt Megs Ex-Mann hinzu, der die Probleme der Einbrecher verschärft. Außerdem muss Meg mit zwei Polizisten klarkommen, die in dieser Geschichte die traditionelle Rolle des neugierigen Beobachters von außen verkörpern. Besonders interessant ist auch Sarahs Rolle. Zu Beginn ist sie diejenige, die den Verlauf kontrolliert und klar denken kann. Sie erinnert sich bei der ersten Begegnung mit den Einbrechern an den Panikraum. Als sich Mutter und Tochter darin versteckt haben, behält die Tochter zunächst kühlen Kopf und geht die Sache logisch an. Meg zeigt hingegen größere Anspannung und Nervosität. Die klaustrophobische Angst ist ihr deutlich anzumerken. Sarahs Position verschlechtert sich parallel zu ihrer körperlichen Schwächung und sie wird zunehmend zum unschuldigen Opfer.

In der technischen Gestaltung beeindruckt Finchers Film nicht nur mit einem aufwändig produzierten Vorspann, sondern vor allem auch durch die speziellen Kamerafahrten. Wie mit einer Drohne fliegt die Kamera durchs Haus und kann dabei auch Wände und Schlüssellöcher überwinden. So entstehen attraktive Bilder zur spannenden Geschichte.



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