MSchnitzler2000
 Markus Schnitzler
 © 2017ImpressumNutzung
 InhaltSitemap
                    

 Gesammeltes

meine private Bibliothek


Suchen

  ♦ Gesammeltes ♦ Abspann ♦ Schindlers Liste

  MSchnitzler2000 – Markus Schnitzler
Schloss Burgau in Dren-NiederauAutobiografie

Wissenswertes zu meiner Person
ich im Moskito-Outfit Sportliches

Volleyball und Beachvolleyball
Stefanie Heinzmann und ich Musikalisches

Stefanie, Jenix, Wunsch.wg
meine private BibliothekGesammeltes

Bücher, Filme, Links, Zitate, Internettes
Sprache Gesagt, geschrieben, gesendet

Nachrichten, Medien, Sprache, Raab
© 2017ImpressumNutzungInhaltSitemap
Facebook   Twitter   Flickr   Youtube   Wikipedia
Dienstag, 28. März 2017 – 12:09 Uhr
English TranslationInformation in English
meine private Bibliothek

MSchnitzler2000 ♦ Gesammeltes ♦ Abspann ♦ Schindlers Liste

Bibliothek Abspann Auswärts
Zitiert Internettes  

  ♦ Gesammeltes ♦ Abspann ♦ Schindlers Liste

Regiestuhl mit FilmrollenRegiestuhl mit Filmrollen

Auf dieser Seite erhalten Sie alle wichtigen Informationen zum Film Schindlers Liste.

Wenn Sie sich einen anderen Film ansehen möchten, öffnen Sie die Gesamtliste.

Meine Bibliothek umfasst derzeit 422 Filme.

 Schindlers Liste



 Daten und Links

 Handlung


Die polnische Armee wurde von den Nazis zu Beginn des Zweiten Weltkriegs besiegt. Die Juden, die im besetzten Polen leben, werden in Ghettos umgesiedelt. Juden aus dem ganzen Land, egal ob chassidisch oder assimiliert, reich oder arm, steigen aus einem Zug in Krakau aus und werden auf dem Bahnsteig von Beamten der Nazis registriert, die ihre Namen mit Schreibmaschinen in Listen eintragen.
Währenddessen kommt ein Mann namens Oskar Schindler in Krakau an. Der bislang erfolglose deutsche Geschäftsmann ist mit der Hoffnung nach Polen gekommen, dass er mit den jüdischen und polnischen Zwangsarbeitern Güter für die NS-Streitkräfte produzieren kann. Er macht einen guten Eindruck auf die Autoritäten der Besatzungsmacht, da er NSDAP-Mitglied ist und die SS-Beamten im Süden Polens mit zahlreichen Geschenken und Bestechungsgeldern überhäuft. Er wird ein Freund des SS- und Polizeichefs von Krakau, Julian Scherner, der ihm gefällig ist, als Schindler sich als Geschäftsmann in der Region zu etablieren beginnt.
Mit der Unterstützung seiner militärischen Gönner erwirbt er eine Fabrik zur Herstellung von Emaille-Produkten, die er Deutsche Emaillewaren-Fabrik (DEF) nennt. In seiner Fabrik soll er Güter wie Töpfe, Pfannen und Kochgeschirr für den Kriegsbedarf produzieren. Er hat nicht ausreichend Geld und seine administrativen Fähigkeiten sind sehr begrenzt, aber er kommt in Kontakt mit Itzhak Stern, einem Funktionär des lokalen Judenrats, der wiederum Beziehungen zu der nun im Untergrund agierenden jüdischen Geschäftswelt hat. Schindler vereinbart einen Handel mit den jüdischen Geschäftsleuten, den diese nicht ablehnen können: Sie leihen ihm Geld für die Fabrik und erhalten im Gegenzug einen kleinen Teil der produzierten Waren. Er sagt ihnen mit großer Freude, dass sie ihn beim Wort nehmen müssen und dass kein Gericht jemals einen Vertrag zwischen einem Deutschen und einem Juden aufrechterhalten würde.
Schindler erhält das Geld und beginnt mit dem Betrieb seiner Fabrik. Er hält die Nazis bei Laune und genießt seinen neuen Reichtum, während Stern de facto die Fabrik leitet und den anderen Juden hilft, die nun in einem Ghetto in Krakau eingeschlossen sind. Die Arbeiter in Schindlers Fabrik dürfen das Ghetto verlassen und werden als „wichtige Arbeiter“ ausgezeichnet. Damit ist garantiert, dass sie nachts nicht von der Gestapo verhaftet werden. Stern nutzt diese Regel aus, um dank seiner besonderen Fähigkeiten möglichst viele Menschen von der Nazi-Bürokratie als „wichtig“ einstufen zu lassen, unter ihnen auch Kinder, Senioren und schwache Menschen, die sonst verhaftet und weggeschickt würden. Schindler erfährt, was da vor sich geht, und fühlt sich peinlich berührt, unternimmt aber nichts dagegen.
Es gibt mehrere Gerüchte unter den Juden darüber, wohin genau die „unwichtigen“ Menschen geschickt werden. Einige vermuten, dass sie in die Konzentrationslager gebracht werden, aber die Menschen, die das hören, bezeichnen diese Idee als lächerlich. Eine alte Frau ruft: „Wir sind ihre Arbeitskraft! Warum sollten sie ihre eigene Arbeitskraft töten wollen?“
Zu dieser Zeit kommt der SS-Offizier Amon Göth in Krakau an, um mit der Errichtung des Arbeitslagers Plaszow zu beginnen und die Kontrolle über das Ghetto zu übernehmen. Ein jüdischer Ingenieur erklärt, dass ein Fundament falsch gelegt wurde, was mit einem Kopfschuss bestraft wurde. Göth verkörpert den Sadismus und die Unmenschlichkeit der Nazis. Er hat nicht nur Spaß am Töten und Quälen, sondern betrachtet es als integralen Bestandteil seiner Arbeit und als Pflichtaufgabe. In einer Szene entscheidet er zunächst, einen Jungen, der das Bad nicht vernünftig gesäubert hat, nicht zu erschießen, aber nach einem Moment des Nachdenkens beschließt er dann doch, dass er streng sein müsse, und erschießt den Jungen hinterrücks, als dieser gerade weggeht.
Göth lässt das Krakauer Ghetto räumen, indem er Hunderte von Truppen losschickt, um die überfüllten Räume zu leeren und jeden zu erschießen, der nicht mitkommen will oder kann. Schindler beobachtet das Massaker von den Hügeln über dem Ghetto und ist bewegt. Er fragt sich, wie er die Fabrik ohne seine Arbeiter betreiben könne. Er trifft sich mit Göth und überredet ihn mit immensen Bestechungsgeldern, ihm seine Arbeiter zu überlassen. Schindler beschützt nun widerwillig gering begabte Menschen in seiner Fabrik.
Während der Räumung des Ghettos präsentiert Spielberg das „rote Mädchen“. Die Farbe des Mantels fällt besonders auf, weil es – abgesehen vom Epilog – das einzige farbige Element in dem Schwarzweiß-Film ist. Filmkritiker und Gelehrte interpretieren das „rote Mädchen“ als Symbol. Als es zum ersten Mal erscheint, ändert sich Schindlers Charakter. Aus dem rein profitorientierten, kaltblütigen Geschäftsmann wird ein Mensch, der auf dem Weg ist, das Richtige zu tun. Er denkt zum ersten Mal daran, seine Arbeiter vor Verfolgung und Tod zu schützen. Beim zweiten Auftreten des Mädchens wird Schindler zum altruistischen Engel, der nicht mehr am Profit interessiert ist, sondern nur noch das Leben seiner Arbeiter retten will.
Göth ist konsterniert und Schindler schockiert, als ein Befehl aus Berlin eintrifft, der von Göth verlangt, die Leichen aller Juden, die bei der Räumung des Ghettos starben, zu exhumieren und zu vernichten. Er soll außerdem das Lager Plaszow auflösen und die Insassen nach Auschwitz deportieren. Göth bemerkt sarkastisch: „Ich werde ungefähr vier Wochen für den Papierkram benötigen – das macht Spaß.“ Schindler setzt ihm gegenüber durch, dass er seine Arbeiter behalten kann, um sie zu einer Fabrik in seiner alten Heimat Brünnlitz zu bringen, weg vom Holocaust, der sich nun in ganz Polen ausbreitet. Göth stimmt gegen eine Zahlung von einer Million Reichsmark zu. Um seine Arbeit von den Zügen in die Vernichtungslager fernzuhalten, stellt Schindler mit Stern eine Liste zusammen.
Diese Liste „begabter“ Insassen wurde als Schindlers Liste weltberühmt. Für viele Menschen aus dem Lager Plaszow entschied der Eintrag auf der Liste zwischen Leben und Tod. Abgesehen von einem Missgeschick, bei dem ein mit Frauen beladener Zug nach Auschwitz fehlgeleitet wurde, kommen alle Menschen, deren Namen auf der Liste steht, sicher an ihrem neuen Aufenthaltsort an. Die fehlgeleiteten Frauen kehren mit einem anderen Zug zurück, nachdem Schindler einen Nazi bestochen hat. In Brünnlitz kontrolliert Schindler die Nazi-Wächter besonders streng. Er erlaubt den Juden, den Sabbat zu feiern und besticht mit dem Rest seines Vermögens die Nazis. Als der Krieg in Europa endet, ist sein Reichtum aufgebraucht.
Als Deutscher, als Nazi und als „Profiteur von Sklavenarbeit“ (so seine Worte), muss Schindler vor der herannahenden Sowjet-Armee fliehen. Als er sich von seinen Arbeitern verabschiedet, geben diese ihm einen Brief, indem sie erklären, dass er kein Krimineller sei. Sie schenken ihm außerdem einen Ring. Die eingravierte Zitat aus dem Talmud wurde zum Motto: „Wer ein Menschenleben rettet, rettet die ganze Welt.“ Schindler fühlt sich in diesem Moment schuldig. Er betrachtet das Auto und bedauert, dass er noch zehn weitere Menschen hätte retten können. Er zieht das NSDAP-Abzeichen vom Revers und sagt unter Tränen: „Das ist Gold. Ich hätte noch einen Menschen dafür bekommen.“ Dann fährt er weg. Am nächsten Morgen, erscheint ein russischer Dragoner und verkündet den Juden: „Sie wurden von der Sowjet-Armee befreit.“
Der Film endet im heutigen Israel am Grab von Oskar Schindler. Die Hauptdarsteller des Films passieren das Grab und legen Steine darauf ab. Die realen Menschen aus der damaligen Zeit gehen neben ihnen und tun das gleiche. Die Kamera schwenkt und zeigt eine lange Reihe von Menschen.

 Kritik


Basierend auf dem Buch von Thomas Keneally schuf Spielberg dieses filmische Denkmal für einen Mann, der zwar mit den Nazis in Kontakt stand, aber trotzdem viele Juden rettete. Schindlers berühmte Liste ist eines der bekanntesten Dokumente aus dieser Zeit. Schindler konnte den Holocaust nicht verhindern, aber er erfüllte das Motto mit Leben und rettet lieber wenige Menschen als gar keinen.


 Letzte Änderung dieser Seite am 28.6.2016 um 23:02 Uhr
Was wurde geändert?
neuer Eintrag Kreuzweg

© 2017 Markus Schnitzler, Düren