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 Sherlock Holmes



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 Handlung

Der berühmte Detektiv Sherlock Holmes verhindert 1891 in London, dass Lord Blackwood eine junge Frau ermordet. Mit schlagkräftigen Argumenten stoppt er den Mann, der für okkulte Rituale schon mehrere Menschen auf dem Gewissen hat, bevor Inspektor Lestrade von Scotland Yard überhaupt am Tatort eintrifft. Blackwood wird zum Tode verurteilt, aber vor der Vollstreckung bittet er Holmes zu sich ins Gefängnis, wo seine Wärter und Mithäftlinge scheinbar seinen übernatürlichen Kräften erliegen. Er warnt Holmes, dass er auch nach seinem bevorstehenden Tod weiter morden werde.

Aber nach der Exekution am Galgen, die drei Monate später vollzogen wird, erklärt Dr.  Watson, der angesichts seiner geplanten Hochzeit mit Mary Morstan seinen Auszug aus der Baker Street vorbereitet, ihn für tot. Währenddessen erhält Holmes, der sein beschäftigungsloses Gehirn mit Drogen aufheitert, nach einem Boxkampf Besuch von seiner ehemaligen Gegnerin Irene Adler, der er bereits in einem früheren Fall unterlegen war und die ihn jetzt mit der Suche nach dem rothaarigen kleinwüchsigen Reordan beauftragt.

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 Kritik

Wer bisher nur die alten Verfilmungen der Sherlock-Holmes-Geschichten, z.B. mit Basil Rathbone, gesehen hat und die Texte von Sir Arthur Conan Doyle nicht kennt, wird wahrscheinlich entsetzt reagieren, wenn er mit der Darstellung à la Guy Ritchie konfrontiert wird. Im Film galt der Detektiv aus der Baker Street immer als feiner englischer Gentleman. Dass er neben seinem brillanten Hirn auch mal Hände und Füße einsetzt und Waffen benutzt, passt ebenso wenig zu diesem Bild wie Drogenkonsum und ein Gefängnisaufenthalt. Dennoch ist Ritchies Interpretation keine wilde, nach Action lechzende Übertreibung, sondern eher sogar näher am Original als die alten Filme. Denn Doyle beschreibt durchaus eine Affinität zu Kampfsportarten und dass Holmes vor allem bei geringer Beanspruchung seines Hirns Kokain nimmt, ist ebenfalls verbürgt.

Trotzdem kommt Holmes' intellektuelle Meisterleistung nicht zu kurz. Dabei zeigt der Film keine langatmigen Vorträge, sondern garniert die Erklärungen und Gedanken mit lebhaften Bildern. Apropos lebhaft: Reichlich Action ist von der ersten Minute an garantiert, wobei auch Watson über die Rolle des ruhigen Arztes hinausgeht. Der Tod ist allgegenwärtig und immer ist ein schwarzer Rabe als Unglücksbote vor Ort, passend zur Legende, dass das Königreich zugrunde geht, wenn die Raben den Tower verlassen. Ein Höhepunkt ist ein Kampf auf der Tower Bridge. Dass die zwischen 1886 und 1894 errichtete Brücke im Film als Baustelle präsentiert wird, ist ein Beleg für die sorgfältige zeitliche Einordnung.

Neben der Anspielung auf die Auferstehung Jesu (verlassenes Grab nach drei Tagen) gibt es zahlreiche Referenzen zu den Originalgeschichten. Insider erkennen schon an den Initialen auf dem Taschentuch beim Boxkampf Irene Adler, die dem literarischen Holmes in A Scandal in Bohemia begegnete. Die Analyse der Uhr als Beispiel für die Kunst der Deduktion weckt bei aufmerksamen Lesern ebenfalls Erinnerungen. Außerdem verwendet Ritchie diverse Zitate aus Doyles Werken.

Ritchie bietet uns also mit seinem Holmes eine sehenswerte Mischung aus Detektivgeschichte, Actionfilm, okkulter Mystery und ein paar Gags, bei der es für die Fans des Ermittlers viel zu entdecken gibt. Es ist nicht der erste Holmes-Film, aber ein sehr sehenswerter.



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