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MSchnitzler2000 - Raab - Musik
Die Raab-Musik begann mit werbejingles und wurde zu VIVA-Zeiten mit Hits wie „Hier kommt die Maus!“ oder der WM-Hymne „Böörti, Böörti Vogts“ fortgesetzt. Zusammen mit Bürger Lars Dietrich entstanden „Schlimmer Finger“ und „Es war Sommer“.
Nach dem Wechsel zu ProSieben komponierte er bei TV total in der Tradition von Rudi Carrell kleine freche Lieder für Prominente: die Raabigramme. Eine weitere Leidenschaft ist für Raab der Eurovision Song Contest, den er erst bloßstellte und dann mit neuer Qualität aufwertete. Dabei liegt ihm besonders die Förderung junger Musiker unterwegs. Die Raab-Entdeckungen Stefanie Heinzmann, Max Mutzke und Lena Meyer-Landrut sind bis heute sehr erfolgreich. Außer;dem können sich deutsche Künstler jedes Jahr beim Bundesvision Song Contest präsentieren. Sie können die folgenden Tabellen nach mehreren Kriterien sortieren, indem Sie auf die Spaltenüberschriften klicken.
Eurovision Song ContestStefan Raab war bisher viermal in unterschiedlichen Rollen am ESC beteiligt und sorgte für spektakuläre Beiträge in der Geschichte des europäischen Liederwettbewerbs.
Den ersten Kontakt mit dem Grand Prix hatte er 1998 als Produzent. Unter dem Pseudonym Alf Igel (eine Anspielung auf den Grand-Prix-Veteranen Ralph Siegel) komponierte den Titel für den singenden Komiker Guildo Horn, der in Birmingham den siebten Platz erreichte. Zwei Jahre später zeigte Raab mit einem eigenen Auftritt noch deutlicher, dass der ESC damals eine von Showeffekten und weniger von Musik geprägte Veranstaltung war. Mit einem reinen Nonsens-Lied und glitzernder Kleidung wurde er Fünfter.
Nach der Aufdeckung der Peinlichkeiten wollte Raab nun wieder vernünftige Qualität in den Wettbewerb bringen. Nachdem der NDR-Chef Dr. Meier-Beer ihm eine Wildcard für die deutsche Vorausscheidung versprochen hatte, startete er sein sehr erfolgreiches und hochwertiges Casting SSDSGPS (27. November 2003 bis 19. Februar 2004), für das er 2005 mit dem Grimme-Preis geehrt wurde. Max Mutzke gewann das Casting und setzte sich im Vorentscheid mit 92% der Stimmen durch. Anlässlich des ESC wurde TV total eine Woche lang aus Istanbul gesendet, wo Max schließlich den achten Platz belegte.
Raabs Erfolge beim ESC (dreimal in den Top Ten) inspirierten die Verantwortlichen zu einer neuen Form der deutschen Vorausscheidung. Für den ESC 2010 entwickelten die ARD und ProSieben gemeinsam das Casting „Unser Star für Oslo“, bei dem in mehreren Shows der deutsche Teilnehmer und das dazugehörige Lied ermittelt wurde. Die außergewöhnliche Schülerin Lena Meyer-Landrut aus Hannover, die bereits mit ihren ersten Auftritt die Herzen der Zuschauer eroberte, gewann das Casting deutlich und eroberte anschließend ganz Europa. In Oslo krönte sie sich zur ersten deutschen ESC-Siegerin seit der Friedenbotschafterin Nicole im Jahre 1982.
Als Austragungsort für den Song Contest 2011 wurde Düsseldorf ausgewählt und die Teilnehmerin des Gastgeberlandes stand ebenfalls früh fest. Lena trat zur Titelverteidigung an. Damit konzentrierte sich die Vorausscheidung diesmal auf den wahren Kern des Wettbewerbs, nämlich die Auswahl des besten Liedes. In drei Shows unter dem Motto „Unser Song für Deutschland“ kürten die Zuschauer im Januar und Februar Lenas Beitrag im Heimspiel. Während Raab zusammen mit Anke Engelke und Judith Rakers souverän moderierte und mit einer Rockabilly-Nummer begeisterte, erreichte Lena als Zehnte erneut eine Top-Ten-Platzierung.
Bundesvision Song Contest
Nach drei Teilnahmen am europäischen Musik-Wettbewerb wandte sich Stefan Raab der heimischen Musik zu und veranstaltete 2005 erstmals seinen eigenen Wettbewerb, den Bundesvision Song Contest. Damit zeigt er, dass es in Deutschland zahlreiche gute Interpreten gibt, und er fördert junge Künstler. Das Prozedere ist ähnlich wie beim ESC. Teilnehmer aus allen sechzehn Bundesländern treten mit deutschsprachigen Liedern an und am Ende wählen die Zuschauer, die auch für das eigene Bundesland stimmen dürfen, den Sieger.
Bei der Premiere sorgte Juli für einen hervorragenden Auftakt. Warum Seeed beim BSC 2006 den Mittelalter-Rockern von In Extremo den Sieg klaute, wird ein Geheimnis bleiben, aber schon ein Jahr später setzte sich Oomph v&oouml;llig zu Recht durch. Der Erfolg für Subway to Sally war ebenso verdient. Beim BSC 2009 sorgte vielleicht die Nähe zu Berlin für das unverständliche Ergebnis mit Peter Fox und den weißen Sachsen an der Spitze. Im vergangenen Jahr war die Welt wieder in Ordnung; neben dem Sieger Unheilig erreichten auch Silly sowie Ich+Ich verdient das Treppchen.
Die ewige Bestenliste mit allen Ergebnissen gibt es in der Wikipedia. Derzeit führt Berlin vor Thüringen und Hessen. Alle Ergebnisse im Überblick gibt es bei TV total. SSDSDSSWEMUGABRTLAD
Im Sommer 2007 sorgte der Kandidat Max Buskohl bei „Deutschland sucht den Superstar“ für einen Skandal, weil er Dieter Bohlens Lied ablehnte. Anschließend wollte Stefan Raab ihn zu TV total einladen, was RTL jedoch untersagte. Daraufhin entwickelte Stefan Raab einen neuen Casting-Wettbewerb. Nach dem großen Erfolg von SSDSGPS gab es nun SSDSDSSWEMUGABRTLAD. Die riesige Abkürzung steht für das Motto „Stefan sucht den Superstar, der singen soll, was er möchte und gerne auch bei RTL auftreten darf“. Ebenso wie sein Vorgänger deklassierte auch die neue Show die Castings von DSDS oder Popstars.
Am 22. Oktober 2007 startete der eigentliche Wettbewerb. In der Vorrunde stellten sich zwanzig Kandidaten dem Urteil der Jury, die aus Stefan Raab, Carl Carlton (erfolgreicher Musiker und Max Buskohls Vater) und einem Gastjuror bestand. Die Auswahl der Lieder überließ man den Kandidaten, die auch eigene Werke präsentieren durften. Die zehn Besten (gewählt von den Zuschauern) erreichten die nächste Runde. In weiteren Shows, die alle von Johanna Klum und Elton moderiert wurden, reduzierte sich die Anzahl allmählich. Im Finale am 10. Januar 2008 waren Stefanie Heinzmann, Gregor Meyle, Steffi List und Mario Strohschänk übrig. Mario schied als Erstes aus, die anderen drei durften ihre zuvor aufgenommene neue Single aufführen. Steffi wurde Dritte und es kam zum erwarteten Duell zwischen dem Balladenschreiber und der Schweizerin. Dann das Urteil: Sieg für Stefanie Heinzmann! TV total AllstarsIn seiner Show TV total machte Stefan Raab schließlich auch zuvor vollkommen unbekannte Menschen zu Musik-Stars. Besonders gerne nahm er auch immer wieder irgendwelche Worte aus TV-Ausschnitten und bastelte daraus Lieder.
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