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Volleyball
DVV-Pokal ——
MSchnitzler2000 - Volleyball - DVV-Pokal
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DVV-Pokal Die Fußballer wollen jedes Jahr zum Pokalfinale nach Berlin. Bei den Volleyballern bildet das Gerry-Weber-Stadion in Halle (Westfalen) die Endstation Sehnsucht. Hier finden alljährlich Anfang März die Endspiele um den DVV-Pokal statt. Ich war mit evivo Düren in den letzten Jahren zweimal im Finale dabei. Einen Titel gab es nicht, aber viele positive Erinnerungen

 allgemeine Infos


Der Wettbewerb um den deutschen Pokal wird bei Damen und Herren parallel ausgetragen. Die aktuellen Bundesligisten steigen im Achtelfinale ein. Die vier weiteren Teilnehmer für diese Runde werden in acht regional Wettbewerben ermittelt. Ab dem Achtelfinale geht es im einfachen K.o.-System weiter, wobei unterklassigen Teams Heimrecht haben.

 aktuelle Saison 2010/11


Ende November beginnt die Pokalsaison traditionell mit dem Achtelfinale. Bei den Herren empfängt der Titelverteidiger seinen letztjährigen Halbfinalgegner, während der Rekordsieger bei den Netzhoppers antreten muss. Bei den Damen findet der erste Auftritt des Pokalsiegers 2010 in Hamburg statt.
Alle aktuellen Ergebnisse gibt es bei der DVL und beim DVV.

Herren
  • RPS Nordwest/Nordost – SCC Berlin
  • RPS West/Nord – Bayer Leverkusen
  • RPS Südwest/Südost – evivo Düren
  • RPS Ost/Süd – RWE Volleys Bottrop
  • Netzhoppers KW– VfB Friedrichshafen
  • Moerser SC – TV Bühl
  • Generali Haching – TV Rottenburg
  • VC Bad Dürrenberg/Spergau – VC Gotha
Damen
  • RPS Nordwest/Nordost – Sinsheim / Aachen
  • RPS West/Nord – SC Potsdam
  • RPS Südwest/Südost – VfB Suhl
  • RPS Ost/Süd – 1. VC Wiesbaden
  • VT Aurubis Hamburg – Dresdner SC
  • Schweriner SC – Allianz Volley Stuttgart
  • USC Münster – SWE Volley-Team / Sonthofen
  • Köpenicker SC – Rote Raben Vilsbiburg
RPS = Regionalpokalsieger

 die bisherigen Sieger


Im Westen des geteilten Deutschlands begann der Pokalwettbewerb zwanzig Jahre später als im Osten, nämlich erst 1973. Die erfolgreichsten Teams der ersten Jahre bei den Herren, der Hamburger SV und 1860 M&uum;nchen, sind heute nur noch durch den Fußball bekannt. 1998 begann die Dominanz der Häfler, die bis 2008 nur einmal unterbrochen wurde. In den letzten beiden Jahren sorgte Haching dann für einen neuen Namen auf der Siegerliste.
Auf der weiblichen Seite waren bis zur Wende die Mannschaften aus Münster, Lohhof und Feuerbach die häfigsten Titelträger. Im vereinten Deutschland triumphierte zunächst CJD Berlin viermal in Folge, bevor sich dann die bekannten Namen aus Münster, Dresden und Schwerin durchsetzten. 2008 und 2009 feierten Suhl und Vilsbiburg ihre Titelpremieren im DVV-Pokal.
Die komplette Hall of Fame des Pokals gibt es in der Wikipedia.

 Saison 2009/10 - erneut im Finale


Der Weg bis nach Halle war nicht leicht für evivo. Im Achtelfinale wartete eine auf dem Papier leichte, aber dennoch gefährliche Aufgabe im Nachbarduell beim Zweitliga-Spitzenreiter Leverkusen. Das Viertelfinale war ein weiteres Kapitel im ewigen Duell Düren gegen Berlin, das erst im Tiebreak entschieden wurde. Mit der Auslosung für das Halbfinale schien das Aus vorprogrammiert, doch der übermächtige VfB Friedrichshafen, der zuvor zwei leichte Aufgaben gelöst hatte, stolperte erneut an einem 30. Dezember auswärts. So konnten wir wieder den Sonderzug nach Halle buchen. Dort trafen wir auf die Hachinger, die einen Zweitligisten, Moers und Rottenburg besiegt hatten. Exzellente Dürener Fans, die eine rote-weiße Wand bildeten, sahen ihr Team bereits ganz nah am ersten Titel. Am Ende mussten wir jedoch mit einem bitteren 2:3 nach Hause fahren.
Da meine eigenen Fotos vom Finale leider verloren gegangen sind, verweise ich auf die Moskitos-Galerie.

Bei den Damen kam es in Halle zum Ost-Duell. Dresden, das sich mit einem knappen Sieg gegen Schwerin qualifiziert hatte, besiegte das Team aus Suhl, das im Halbfinale den Titelverteidiger Vilsbiburg entthront hatte.

 Pokalfinale 2008 mit evivo Düren


Am 9. März 2008 ging für die Spieler und Fans von evivo Düren ein Traum in Erfüllung. Gegen den VfB Friedrichshafen standen die Besten im Westen im Endspiel. Die „Moskitos“ reisten mit einem Sonderzug nach Halle und versuchten, der Mannschaft zum ersten Titel zu verhelfen. Leider unterlag evivo dem Titelverteidiger nach einem spannenden Spiel ganz knapp mit 2:3. Meine Fotos dokumentieren diesen Tag aus Sicht eines Fans. Am nächsten Abend gab es eine Feier im Dürener „Café Extrablatt“.

Klicken Sie auf ein Foto, um eine größere Version anzuzeigen und an dieser Stelle eine Diashow zu starten.


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