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Sonntag, 21. Oktober 2018 – 10:46 Uhr
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Geschichte Klassiker Grammatik

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magisches Buchmagisches Buch Früher oder später wird jeder Lateinschüler mit den bekanntesten Texten konfrontiert. Caesars Bericht über seinen gallischen Krieg ist der größte Klassiker. Senecas philosophische Briefe und Ovids poetische Verwandlungen erfreuen sich ebenfalls großer Beliebtheit. Außerdem werden viele griechische Mythen wie die Ereignisse rund um den trojanischen Krieg in lateinischer Sprache vermittelt.

 Werke

Einige lateinische Klassiker stelle ich Ihnen hier vor.

 Inhalt

Der sterbende Seneca; Gemälde von Rubens

 Der sterbende Seneca
  Foto: Peter Paul Rubens;
Lizenz: gemeinfrei

Der sterbende Seneca; Gemälde von Rubens

 Der sterbende Seneca
  Foto: Peter Paul Rubens; Lizenz: gemeinfrei

Nachdem Seneca sich aus der Politik zurückgezogen hatte, beschäftigte er sich intensiv mit der Philosophie und moralischen Fragen. Er schrieb Briefe an den Ritter Lucilius, um seine philosophischen Vorstellungen als Stoiker zu vermitteln. Dabei distanzierte er sich von seinen unbefriedigenden Erfahrungen im politischen Alltag und suchte nach Antworten auf die zentrale Frage, wie der Mensch wirklich glücklich wird. Ein weiser Mensch lässt sich demnach nicht von unglücklichen Ereignissen, körperlichen Leiden, materiellen Dingen oder unangemessenen Erwartungen anderer Menschen beeinflussen. Die höchste Stufe erreicht allerdings kaum jemand.

 Literarische Analyse

Die Epistulae morales umfassen insgesamt 124 Briefe, die in zwanzig Büchern zusammengefasst sind. Jeden Brief eröffnet der Autor mit dem gleichen Gruß an seinen Freund: „Seneca Lucilio suo salutem“. Ein „Vale“ bildet das Ende jeder Epistel. Seneca spricht Lucilius persönlich an, wendet sich aber durch die Sentenzen, in denen er seine Weisheiten vermittelt, auch an ein größeres Publikum.

 Weitere Informationen im Netz



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