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Dienstag, 7. Juli 2020 – 12:07 Uhr
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 28 Days Later



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  Handlung

Drei Tierschutz-Aktivisten dringen in ein Labor ein. Dort sind Schimpansen in Glaskästen gesperrt und betrachten auf Bildschirmen Szenen von Gewaltausbrüchen wie Straßenschlachten. Ein Forscher bemerkt die Eindringlinge, löst den Alarm aus und warnt davor, die Affen zu befreien. Die Tiere sind nämlich mit Wut, einem gefährlichen Virus infiziert. Als eine Aktivistin dennoch einen Affen befreit, wird sie angegriffen und infiziert, woraufhin sie sich in einen vor Wut rasenden Menschen verwandelt, der nicht mehr richtig sprechen kann. Bevor sie getötet wird, steckt sie durch Blut einen anderen Aktivisten an.
28 Tage später wacht der Fahrradkurier Jim aus dem Koma auf. Er befindet sich in einem verlassenen Krankenhaus. Als er das Gebäude verlässt, dass aus London eine Geisterstadt geworden ist. Er geht über die leeren Straßen und entdeckt erste Anzeichen für eine Katastrophe. In einer Kirche sieht er zahlreiche Leichen. Plötzlich wird er von einem wild gewordenen Priester angegriffen. Als er wegrennt, folgen ihm weitere Menschen, die wie Zombies wirken. An einer Tankstelle werden die Verfolger durch Benzinbomben gestoppt. Geworfen wurden diese von Selena und Mark. Die beiden Überlebenden verstecken sich mit Jim in einem kleinen Laden und erklären ihm die Lage. Durch das Wut-Virus, das über Blut übertragen wird, wurden zahlreiche Menschen infiziert; eine Pandemie erwischte ganz England, laut Selena vielleicht auch Länder. Die Infizierten werden zu bedrohlichen Bestien und müssen sofort getötet werden, damit sie das Virus nicht übertragen, auch Freunde oder Verwandte. Mark betont außerdem, dass man soweit wie möglich nie allein und nie im Dunkeln rausgehen dürfe.

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  Kritik

Das Thema von Danny Boyles Horrorfilm kam zum passenden Zeitpunkt. Eine Epidemie, die sich rasant ausbreitet und viele Todesopfer fordert – da dachte man direkt an die zu der Zeit auftretende SARS-Pandemie. Aber im Film sind die Auswirkungen natürlich noch viel schlimmer. Der Film beginnt mit TV-Berichten über gewaltsame Auseinandersetzungen. Die Gewalt ist also vom ersten Moment an präsent. Anschließend erfahren die Zuschauer die Ursache für die im Folgenden gezeigte Szenerie. Aktivisten lassen infizierte Affen frei, bei denen sie sich mit einem Wut-Virus. Die Infizierten verändern sich weniger körperlich, sondern werden brutal und greifen die nicht-infizierten Menschen an.
Die Zuschauer des Films wissen damit mehr als Jim, der aus dem Koma erwacht (ähnliche Idee wie bei Good Bye, Lenin!) und feststellt, dass die Metropole London wie ausgestorben erscheint. Dies wird sehr eindrucksvoll vermittelt. Zunächst hört man nur Jims Schritte und einsame Rufe. Erst allmählich wird Musik eingespielt. Auch die Aufnahmen von den Toten, die zum Beispiel in der Kirche zu sehen sind, wirken intensiv, wie auf einem Schlachtfeld oder in einem Konzentrationslager.
Als Jim schließlich einigen Überlebenden begegnet, erfährt er, was der Zuschauer schon weiß: Eine Epidemie hat London heimgesucht und fast das gesamte Leben zerstört. Die Überlebenden versuchen irgendwie durchzukommen. Die Botschaft der Soldaten gibt ihnen neue Hoffnung, doch an dem vermeintlich sicheren Ort geraten die Überlebenden noch mehr in Gefahr, als zu der Bedrohung durch die Infizierten auch noch (drohende) sexuelle Gewalt kommt. Jetzt eskaliert die Situation endgültig.
Zum Schluss noch eine Bemerkung: Das Ende des Films ist absolut überflüssig. Diese idyllische und kitschige Alles-wird-gut-Szene passt überhaupt nicht zum Film. Mit der letzten Einstellung vor der angefügten Schluss-Szene, also dem durch das Gitter fahrenden Auto, hätte man den Film wunderbar beenden können, was leider versäumt wurde.
Davon abgesehen ist der Film aber interessant und eindrucksvoll. Ausgerechnet die Metropole London wird zur Geisterstadt. Die mit Wut Infizierten haben eine ganz andere Wirkung als die üblichen blassen Zombies.