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 Abgeschnitten



  Daten und Links

  Handlung

Rund um Helgoland tobt gerade ein heftiger Sturm, sodass die Insel von der Außenwelt abgeschnitten ist. Dort hält sich gerade die junge Comiczeichnerin Linda auf. Sie wird von ihrem Ex-Freund bedroht, der sie als Stalker verfolgt. Als sie gerade wieder vor ihm flieht, sieht sie am Strand eine Leiche.

Der Rechtsmediziner Paul Herzfeld ist an der Charité in Berlin gerade mit einer Obduktion beschäftigt. Im Kopf weiblichen Leiche, deren Kiefer fehlt, findet er eine Kapsel. Darin steckt ein kleiner Zettel, auf dem die Handynummer seiner vor dem Abitur stehenden Tochter Hannah, die er nur selten sieht, notiert ist. Er ruft die Nummer an und hört, dass seine Tochter von einem Mann namens Erik entführt wurde. Der Rechtsmediziner darf die Polizei nicht informieren.

Etwas später klingelt das Handy des Toten auf Helgoland, als Linda gerade neben der Leiche steht. Linda geht ran und spricht mit Herzfeld. Sie erklärt ihm, dass er wegen des Unwetters nicht nach Helgoland kommen kann. Daraufhin weist er sie an, Ender Müller, den Hausmeister der Insel-Klinik, zu suchen und mit seiner Hilfe die Leiche in den Obduktionsraum zu bringen. Zugleich macht er sich mit seinem neuen Praktikanten Ingolf von Appen, der sich gerade als unfähig erwiesen hat, aber sehr reich ist, auf den Weg Richtung Cuxhaven. Während der Fahrt drängt er Linda dazu, die Leiche vom Strand zu untersuchen.

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  Kritik

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman eines meiner Lieblingsautoren: Sebastian Fitzek. Er schrieb den Roman in Zusammenarbeit mit dem Rechtsmediziner Michael Tsokos. Letzterer war als Berater für den Film dabei und trug dazu bei, dass die Leichen eindrucksvoll aussehen und die Obduktionsszenen realistisch ablaufen. Normalerweise werden Obduktionen aber von ausgebildeten Rechtsmedizinern vorgenommen und nicht von einer jungen Frau, die als Vegetarierin normalerweise noch nicht mal ein Stück Fleisch auf dem Teller anfassen würde.

Genau aus dieser außergewöhnlichen Konstellation bezieht der Film seine Spannung. Während der Profi Herzfeld angesichts der Sorge um seine entführte Tochter überfordert und verzweifelt wirkt, wird Linda auf Helgoland zur Heldin der Geschichte. Zu Beginn denkt sie noch, dass ihr Stalker das Schlimmste in ihrem Leben sei. Doch ausgerechnet aus dem Hintergrund bezieht sie die Stärke, mit der sie es schafft, die Leiche aufzuschneiden.

Die Szenen mit den Leichen sind ebenso drastisch wie die Taten des Sadisten, der Mädchen vergewaltigt. Da erscheint es unwahrscheinlich, dass man ausgerechnet bei den Obduktionen lacht. Doch genau das geschieht. Verantwortlich für den „Galgenhumor“ sind Ender, der sich mehr als Comedian denn als Hausmeister sieht, aber auch Linda mit ihren trotzigen Sprüchen, die sie an Herzfeld richtet.

Der abschließende Kampf im Hubschrauber wirkt irgendwie seltsam und unnötig. Die Szene erinnert ein bisschen an Moriarty, den Sherlock Holmes nicht loswird. Doch abgesehen davon ist der Film spannend und intensiv gestaltet. Auch Fitzek und Tsokos zeigten sich ja zufrieden, was bei Reaktionen von Autoren auf ihre verfilmten Werke nicht selbstverständlich ist.