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 Die Wolke



  Daten und Links

  • Genre: Katastrophenfilm
  • Regie: Gregor Schnitzler
  • Land: Deutschland
  • Jahr: 2006
  • Länge: 102 Minuten
  • Wikipedia: deutsch  ◊
     englisch
  • IMDb: Eintrag
  • OFDb: Eintrag

  Handlung

Hannah Meinecke ist eine normale, abenteuerlustige Jugendliche. Sie lebt mit ihrer Mutter Paula und dem jüngeren Bruder Uli in der kleinen Stadt Schlitz und trifft sich am liebsten mit ihrer besten Freundin Meike. Als sie im Biologie-Unterricht beim Thema Photosynthese nicht weiter weiß, springt der sonst schweigsame Elmar Koch für sie ein. Daraufhin arrangiert Meike ein als Lerngruppe getarntes Date bei Elmar zu Hause. Doch das Treffen endet vorzeitig, als erst weitere Mitschüler und dann Elmars reiche, konservative Eltern auftauchen.
Am nächsten Tag erinnert Hannahs Mutter sie daran, dass sie sich um Uli kümmern muss. Paula fährt beruflich nach Schweinfurt und Hannah ist mit ihrem kleinen Bruder allein. Während einer wichtigen Prüfung lockt Elmar Hannah in den Theaterraum der Schule und küsst sie. In dem Moment geht ein Alarm los. Der Lehrer besteht darauf, die Prüfung zu beenden. Doch Elmar ist sich sicher, dass es kein Probealarm, sondern ein ABC-Alarm ist, was in einer Durchsage bestätigt wird. Die Schüler fliehen panisch aus dem Gebäude. Ein paar Jungs bieten ihr an, sie im Auto mitzunehmen, doch dafür muss sie Elmar zurücklassen. Als sich herausstellt, dass es wohl im 80 Kilometer entfernten Atomkraftwerk Markt Ebersberg einen Zwischenfall gab, reden die Jugendlichen während der Fahrt über frühere Ereignisse in Tschernobyl und Harrisburg sowie die Bedeutung der Windrichtung. Als Hannah erfährt, dass das AKW bei Schweinfurt liegt, macht sie sich Sorgen um ihre Mutter.

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  Kritik

Der Film, der auf einem gleichnamigen Roman beruht, verbindet zwei sehr unterschiedlichen Themen. Auf der einen Seite steht die Katastrophe eines Reaktorunfalls, auf der anderen Seite gibt es eine Liebesbeziehung eines jungen Paares, das sich selbst von den schlimmen Folgen der Radioaktivität nicht aufhalten lässt.
Die Reaktor-Katastrophe wird dabei nur indirekt sichtbar; schließlich kann man die Strahlung nicht sehen. Zunächst gibt es Wind und eine schwarze Wolke, aus der Regen fällt. Hintergrundinformationen kommen durch Gespräche über Tschernobyl und die ständigen Meldungen im Radio. Durch die Kontamination werden auch die körperlichen Folgen erkennbar. Die Szene, in der der Protagonistin die Haare ausfallen, gehört zu den eindringlichsten Momenten des Films. Das Werk ist wie ein Mahnmal der Anti-Atomkraft-Bewegung.
Hannah ist zunächst sehr zerrissen. Sie entdeckt als Jugendliche die Liebe. Zugleich muss sie in einer sehr schwierigen Situation und in Abwesenheit ihrer Mutter Verantwortung für ihren kleinen Bruder übernehmen. Als der Junge auf dramatische Weise zu Schaden kommt, ist die Schwester so traumatisiert, dass sie auch bei fremden Kindern versagt. Daher ist ihr schließlich alles egal und sie nimmt körperliche Schäden in Kauf. Erst als Elmar wieder auftaucht, kommt ihre Lebensfreude zurück, die dann nochmal auf eine harte Probe gestellt wird.
So steht in dieser intensiven Geschichte vor allem die persönliche Entwicklung der Protagonistin im Mittelpunkt, während die große Katastrophe letztlich dazu dient, den Druck zu erhöhen.