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 Hereditary



  Daten und Links

  Handlung

Ellen Taper Leigh ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Sie hinterlässt ihre Tochter Annie, die mit Steven verheiratet ist, sowie ihre Enkel Charlie und Peter. Bei der Trauerfeier beschreibt Annie ihre Mutter als verschwiegene, rätselhafte Frau. Die Familie lebt in einem Holzhaus am Waldrand. Annie arbeitet dort als Miniaturenbauerin mit Szenen aus dem Alltag und bereitet gerade ihre Ausstellung „Small World“ vor. Mit ihrer Tochter Charlie, die gerne in einem Notizbuch zeichnet, spricht sie am Abend darüber, dass das Mädchen Großmutters Liebling war. Doch Charlie glaubt, dass sie ein Junge sein sollte, und redet über den Tod. In Ellens Hinterlassenschaften findet Annie ein Buch über Spiritualismus mit einer Botschaft der Verstorbenen und glaubt, ihren Geist zu sehen.

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  Kritik

Wir erleben hier einen sehr komplexen und auf den ersten Blick undurchsichtigen Film. Die Geschichte beginnt als Drama. Es geht schon mit einem Todesfall los. Im Mittelpunkt steht Annie, die Tochter der Verstorbenen, die schon andere Verwandte auf dramatische Weise verloren hat. Sie verzweifelt immer mehr, was sehr intensiv dargestellt wird. Weitere Schicksalsschläge folgen. Ziemlich genau in der Mitte wird aus dem Drama eine Mischung aus Mystery und Horrorfilm. Übernatürliche Mächte übernehmen die Kontrolle. Die Anzahl der heftigen Szenen steigt. Es ist trotzdem ein langsamer Horror, der fast komplett ohne Jump-Scares auskommt. Am Ende wird es ebenso bizarr wie faszinierend.
Drei verschiedene Häuser kommen in der Geschichte zusammen. Das wird gleich in den ersten Einstellungen deutlich. Wir blicken aus dem Wohnhaus der Familie durch ein Fenster auf das Baumhaus, das zum Zentrum der außergewöhnlichen Handlung wird. Dann schwenkt die Kamera zu einem der Miniaturhäuser, die Annie bastelt, und zoomt hinein. Realität und Fiktion verschwimmen durch die geniale Kameratechnik. Das kann symbolisch betrachtet werden. Wie Puppen werden die Familienmitglieder durch die fremde Macht ferngesteuert. Auch Charlies Basteleien und Zeichnungen liefern Hinweise darauf. Wenn man den Film zum zweiten Mal sieht und weiß, was im Verlauf der Geschichte noch alles passiert, erkennt man sehr viele Hinweise und Anspielungen, beginnend beim Filmtitel. Vor allem das Ende ermöglicht viele Interpretationsansätze, zu denen sich auch der Regisseur geäußert hat.
Insgesamt ist der Film wegen der Kombination verschiedener Stile, der intensiven Darstellung und vieler intensiver Szenen sehr sehenswert.