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 Jugend ohne Gott



  Daten und Links

  • Genre: Drama
  • Regie: Alain Gsponer
  • Land: Deutschland
  • Jahr: 2017
  • Länge: 114 Minuten
  • Wikipedia: deutsch
  • IMDb: Eintrag
  • OFDb: Eintrag

  Handlung

Zach träumt von einer völlig gerechten Welt, in der alle gleichberechtigt sind. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus, denn es gibt große Unterschiede zwischen armen und reichen Menschen. Gemeinsam mit anderen Jugendlichen nimmt er an einem Assessment-Center teil, in der die jungen Menschen um einen begehrten Platz an der Elite-Universität Rowald kämpfen. Im Camp, das sich mitten in der Natur befindet, müssen sie auf elektronische Geräte verzichten und werden mit Armbändern biometrisch überwacht. Außerdem können sie über einen Chip in der Hand jederzeit geortet werden, wie die leitende Psychologin Loreen erklärt.
Als die Jugendlichen in Gruppen eingeteilt werden, kommen unter anderem Zach und Nadesh zusammen. Das begeisterte, ehrgeizige Mädchen zeigt sofort Interesse an Zach, dass dieser jedoch in seiner zurückhaltenden, desinteressierten Art nicht erwidert. Von den erwachsenen Betreuern wird der Schüler als grundsätzlich fit, doch in jüngster Vergangenheit wegen seines Tagebuchschreibens als labil eingestuft. Der Lehrer weist darauf hin, dass der Vater des Jungen Selbstmord begangen hat. Nadesh wird eine hohe Sozialkompetenz attestiert. In der ersten Nacht sieht sie Zach mit seinem Tagebuch.
Als erste Prüfung steht ein Orientierungslauf an, bei dem Zach und Nadesh ein Duo bilden. Bevor es losgeht, verbieten die Organisatoren den Camp-Teilnehmer noch ausdrücklich den Kontakt mit sogenannten Illegalen, die ihren Sektor verlassen haben und angeblich durch Krankheiten und Diebstähle auffallen. Mitten im Wald läuft Zach entgegen der Regeln genervt vor Nadesh weg. Etwas später sieht sie aus ein paar Metern Entfernung, wie er mit einer Gruppe von Illegalen zusammensteht, darunter eine junge Frau namens Ewa.

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  Kritik

Der Film basiert auf einem gleichnamigen Roman. Während die Romanhandlung vor dem Hintergrund des Nationalsozialismus spielt, nutzt der Film den Konflikt zwischen Arm und Reich als Grundlage. Der Protagonist Zach, der von einer gerechten Welt träumt, wird in einen knallharten Kampf um elitäre Positionen hineingezogen. Dabei steckt der Junge schon zu Beginn der Geschichte in einer Krise, weil er seinen Vater verloren hat. Trotzdem wendet er sich lieber der armen, ausgegrenzten Ewa als der ehrgeizigen Nadesh zu. Der verständnisvolle Lehrer, der sich über seine Pflichten hinwegsetzt, um Zach zu helfen, bekommt selbst große Schwierigkeiten. Er gerät von der Elite in die Welt der Armen. Zwei junge Menschen sterben dabei.
Die Geschichte wird nicht einfach chronologisch erzählt. Mehrmals wechselt die Perspektive und die Zeit wird dabei zurückgedreht. Mit jeder neuen Version kommen wichtige Informationen hinzu und die Handlung wird ein Stück vorangetrieben, sodass der Zuschauer wie ein Ermittler allmählich rekonstruieren kann, was im Camp geschehen ist. Dieser besondere Aufbau macht den Film noch interessanter.