MSchnitzler2000 ♦ Gesammeltes ♦ Abspann ♦ Schlafwandler 
 MSchnitzler2000
 Markus Schnitzler
 ImpressumNutzungDatenschutzInhaltSitemap© 2019
               
    

 Gesammeltes

meine private Bibliothek


Suchen

  ♦ Gesammeltes ♦ Abspann ♦ Schlafwandler

  MSchnitzler2000 – Markus Schnitzler
Schloss Burgau in Düren-NiederauAutobiografie

Wissenswertes zu meiner Person
ich im Moskito-Outfit Sportliches

Volleyball und Beachvolleyball
Stefanie Heinzmann und ich Musikalisches

Stefanie Heinzmann und Jenix
meine private BibliothekGesammeltes

Bücher, Filme, Links, Zitate, Internettes
Sprache Gesagt, geschrieben, gesendet

Nachrichten, Medien, Sprache, Raab
ImpressumNutzungDatenschutzInhaltSitemap
Facebook   Instagram   Flickr
Youtube   Wikipedia
Mittwoch, 19. Juni 2019 – 15:55 Uhr
English TranslationInformation in English© 2019
meine private Bibliothek

MSchnitzler2000 ♦ Gesammeltes ♦ Abspann ♦ Schlafwandler

Bibliothek Abspann
Auswärts Zitiert

  ♦ Gesammeltes ♦ Abspann ♦ Schlafwandler

Regiestuhl mit FilmrollenRegiestuhl mit Filmrollen

Auf dieser Seite erhalten Sie alle wichtigen Informationen zum Film Schlafwandler.

Wenn Sie sich einen anderen Film ansehen möchten, öffnen Sie die Gesamtliste. Meine Sammlung umfasst derzeit 467 Filme.

 Schlafwandler



  Daten und Links

  • Genre: Mystery
  • Regie: Elliott Lester
  • Land: USA
  • Jahr: 2017
  • Länge: 88 Minuten
  • Originaltitel: Sleepwalker
  • Wikipedia: deutsch  ◊
     englisch
  • IMDb: Eintrag
  • OFDb: Eintrag

  Handlung

Die College-Studentin Sarah Foster wird von der Polizei aufgegriffen, als sie gerade wieder im Nachthemd als Schlafwandlerin durch die Stadt geht. Seit dem Selbstmord ihres Mannes Jonathon, der als Schriftsteller arbeitete, leidet sie unter Schlafstörungen. Ein paar Tage später spricht sie mit Dr. Cooper, deren Studentin sie mal war, über das Schlafwandeln und einen wiederkehrenden Alptraum, in dem sie von einem unbekannten Mann angegriffen wird. Cooper vermittelt ihr eine Behandlung im Schlaflabor. Bei einem Spaziergang auf dem Friedhof spricht Sarah darüber mit ihrer WG-Freundin Dawn, die ihrerseits von ihrem persönlichen Interesse an Professor Owen erzählt. Dann steigt ein attraktiver Mann aus einem schwarzen Auto und Sarah stellt sich vor, er sei Single.
Am Abend im Schlaflabor erklärt Dr. Koslov ihr, dass ihre neuronale Aktivität in der Nacht überwacht wird. Außerdem stellt er ihr Dr. Scott White, den Leiter des Labors vor. Es ist der Mann, den Sarah auf dem Friedhof gesehen hat. Er sagt ihr, dass eine Studentin beerdigt wurde und er mit einer Kollegin dort war. Sarah vertraut ihm an, dass sie ihren Mann, aber nicht dessen Arbeit als Schriftsteller liebte.
Am nächsten Morgen wacht sie nach einer ruhigen, traumlosen Nacht in einem anderen Zimmer auf. White übernimmt ihren Fall. Er berichtet von Unregelmäßigkeiten bei den Theta-Wellen und bittet sie um weitere Übernachtungen im Labor. Bald merkt Sarah auch, dass etwas nicht stimmt.

⇓ ⇓ ⇓ weiterlesen ⇓ ⇓ ⇓

  Kritik

Wir erleben hier einen äußerst komplexen Film. Beim ersten Ansehen wird es schnell verwirrend, weil man kaum auseinanderhalten kann, welche Szenen zur Realität, zu Rückblenden, zu Träumen oder Halluzinationen gehören. Das Gehirn des Zuschauers ist überfordert, weshalb solche Geschichten auch mit dem Begriff Mindfuck beschrieben werden. Erschwert wird es dadurch, dass das Schlaflabor zu einem zentralen Punkt in der Handlung wird. Ereignisse wiederholen sich auf unterschiedliche Weise und Personen tauchen in verschiedenen Zuständen auf. Die Protagonistin gerät in eine Identitätskrise, als sie mit unterschiedlichen Nachnamen angesprochen wird und sich nicht mehr zurechtfindet.
Wenn man den Film ein zweites Mal in Ruhe betrachtet, kann man allmählich Strukturen erkennen. Die Kleidung der Protagonistin kann als Orientierungspunkt dienen, wobei vor allem das weiße Nachthemd, das nebenbei für Sexappeal sorgt, eine wichtige Rolle spielt. Es wird langsam deutlich, dass bei jedem Aufwachen eine neue Version beginnt. Wenn man den ganzen Film kennt, bekommen gewisse Sätze eine besondere Bedeutung, zum Beispiel die Frage, ob sich die Welt und nicht nur die Wahrnehmung ändert. Auch das im Hörsaal eingeblendete Zitat sagt einiges aus. Am Ende gibt es außerdem Hinweise auf die Identität des Stalkers und für die Bedeutung des Wassers. Letztlich sind viele Deutungen möglich, wie beispielsweise die ausführliche Rezension in einem Blog zeigt.
Insgesamt ist es also mühsam, dem Film zu folgen. Doch gerade die ganze Verwirrung und das Spiel mit den unterschiedlichen Versionen machen das Werk interessant.