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  Daten und Links

  • Genre: historischer Film
  • Regie: Erica von Moeller
  • Land: Deutschland
  • Jahr: 2014
  • Länge: 90 Minuten
  • Wikipedia: deutsch
  • IMDb: Eintrag
  • OFDb: Eintrag

  Handlung

Die Anwältin Elisabeth Selbert reist aus ihrer Heimat Kassel nach Bonn. Sie gehört als eine von vier Frauen zum Parlamentarischen Rat, der ab September 1948 das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland erarbeitet. Bei der Auftaktveranstaltung im Museum Koenig begegnet die SPD-Politikerin sofort ihrer zukünftigen Sekretärin Irma Lankwitz und trifft auch die zweite Genossin Frieda Nadig sowie Helene Weber (CDU) und Helene Wessel (Zentrum).
Zwei Tage später erkennt sie, dass in den Protokollen von Herrenchiemsee nichts zum Thema Gleichberechtigung steht, was ihr SPD-Kollege Carlo Schmid lapidar mit dem Hinweis auf dort fehlende Frauen abtut. Sie wünscht sich eine klare Formulierung für das Grundgesetz: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“ Im Gegensatz zu einer alternativen Formulierung bezieht sich dieser Satz nicht nur auf das Strafrecht. Nadig weist auf Konsequenzen für das BGB hin, doch Selbert ist fest entschlossen. Lankwitz, die ihren Partner Georg im Krieg verloren hat, spricht mit ihrer Cousine Lore Mertens, mit der sie in Bonn zusammenarbeitet. Sie offenbart ihr Interesse an dem Abgeordneten Heinrich Bode.

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  Kritik

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“ Dieser einfache, aber so wichtige Satz gehört zu den im deutschen Grundgesetz festgeschriebenen Grundrechten. Dass er dort steht, verdanken wir Elisabeth Selbert, deren hartnäckiger Kampf um Gleichberechtigung in diesem historischen Film eindrucksvoll gezeigt wird. Kurz nach dem Kriegsende ist die Besatzungsmacht noch präsent, wie man an den Englisch sprechenden Männern in Uniform erkennt. Das Denken der Männer und mancher Frauen ist noch konservativ geprägt. Das zeigt der Film nicht nur in Selberts Gesprächen, sondern auch in kleinen Szenen, zum Beispiel bei der Klientin in Kassel, die sich wundert, dass eine Frau als Anwältin arbeitet, und in Lore Mertens' Aktion, bei der sie ihrem heimgekehrten Mann Kurt ihre Stelle überlässt. Selbert setzt sich trotzdem gegen alle Widerstände durch.
Unterstützung erhält sie von der zunächst naiven Sekretärin Lankwitz. Die junge Frau entwickelt sich als Sidekick zu einer sehr wichtigen Helferin. Ihre ernüchternde Erfahrung rund um die geplatzte Affäre mit dem Abgeordneten Bode lässt sie ebenfalls zur Kämpferin für Gleichberechtigung werden. Ausgerechnet die größte Krise während der monatelangen Arbeit des Parlamentarischen Rates ist dabei der Wendepunkt. Als alles verloren scheint, beginnt der Siegeszug der beiden Frauen. Die mündliche Zusammenfassung am Ende des Films zeigt jedoch, dass die Gleichberechtigung bis zur Gegenwart trotz Selberts Engagement noch nicht vollendet ist.