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Freitag, 22. März 2019 – 22:01 Uhr
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 Wer weiß wofür et jot is

  Daten und Links

  Inhalt

Konrad Beikircher beschäftigt sich in diesem Buch ausführlich mit dem Rheinland und seinen Bewohnern. Er beginnt mit einigen Kapiteln über die Ursprünge dieser Region, widmet sich dann der Sprache, dem Charakter und dem Glauben, bevor er nach einer kurzen Zusammenfassung für Imis noch einen mehrteiligen Anhang liefert.

Im historischen Teil stellt Beikircher klar, dass die berühmte Varusschlacht im Lohmarer Wäldchen stattfand, und erklärt, wie die Rivalität zwischen Köln und Düsseldorf entstand. Er zeigt, wie Clemens August von Bayern feiern konnte und erklärt am Beispiel von Rainald von Dassel die Überführung von Leichen. Nach einigen Ausführungen über die Vielfalt in NRW erklärt er das „Maggele“ im Verhältnis zu Preußen und anhand des Kaffeeschmuggels an der Westgrenze. Er erinnert daran, wie die Bundesrepublik im Museum Koenig entstand und spricht über Versicherungen.

In den Kapiteln zur Sprache geht es zunächst um die vielfältige Aussprache des Buchstaben g. Nach Anmerkungen zu Thomas Mann und „ömkumme“ beschäftigt sich Beikircher mit rheinischen Fürwörtern, Superlativen und treffsicheren Konditionalsätzen. Er definiert „akkerat“, „et ärm Dier“ und „simeleere“, wobei die beiden letztgenannten Begriffe sich auf das rheinische Gemüt beziehen. Das Teil ist hingegen universell anwendbar, ebenso wie das Wort „jet“. Dass das Rheinische eine enge Verbindung mit dem Lateinischen hat, überrascht nicht, wenn man sieht, wie es das Futur einsetzt.

Bei der Analyse des Charakters und der Gepflogenheiten beschreibt Beikircher jeweils in mehreren Abschnitten die Höflichkeit des Rheinländers und seinen Umgang mit dem Handy. Erlebnisse hat er in Kneipen, in der Vorverkaufsstelle und mit der Post. Außerdem zeigt er, wie der Rheinländer mit den Zeiten umgeht und seine Beobachtungen auf den Punkt bringt. Feiern können diese Menschen auch, sogar bei Hochwasser.

Glauben und Moral des Rheinländers verdeutlicht Beikircher anhand einer Wallfahrt nach Heisterbacherrott und einer Beerdigung am Rosenmontag. Anschließend warnt er Imis vor einer wörtlichen Übersetzung und fasst für sie das Wichtigste zusammen.

Im Anhang geht es um den Bonner Wochenmarkt, deutsche Beamte, Erika Fuchs, Franz-Josef Antwerpes und Diabetes mellitus.

  Kritik

Konrad Beikircher stammt aus Südtirol, hat das Rheinland aber in vielen Jahrzehnten kennengelernt. Wie kein Zweiter beschreibt er sowohl die Sprache als auch die anderen Eigenschaften seiner Bewohner. Auf der Bühne hat er das in seiner mehr als drei Teile umfassenden „Rheinischen Trilogie“ getan. Wer ihn dabei schon mal live erlebt hat, erkennt im Buch genau diesen Vortragsstil wieder. Beikircher wechselt ständig zwischen Hochdeutsch und dem rheinischen Dialekt und schweift gerne mal ab, was bei ihm jedoch sehr unterhaltsam ist. Bei seinen Analysen fühlt man sich als Einwohner einer Stadt in diesem Gebiet gut getroffen, denn er trifft genau die richtigen Punkte.