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Zu jedem Buch werden die wichtigsten bibliografischen Angaben aufgeführt. Die ISBN (sofern vorhanden) ist mit dem Katalog der Deutschen Nationalbibliothek verlinkt, wo du noch mehr Daten zum Buch findest. Bücher mit dem Vermerk „Club xxxxxx“ stammen aus einem ehemaligen Abo beim Club Bertelsmann.
Außerdem fasse ich den Inhalt zusammen und gebe eine persönliche Kritik zum Buch (wird nach und nach ergänzt). Klick auf das jeweilige Wort im Datensatz, um den Inhalt oder die Kritik zu öffnen.
  • Rosling, Hans & Anna Rosling Rönnlund & Ola Rosling. Factfulness
    Originaltitel: Factfulness
    Verlag: Ullstein - 480 Seiten - 17. Auflage - ISBN: 978-3-548-06041-5
    InhaltMit diesem Buch sollen „wir lernen, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist“. So lautet jedenfalls der Untertitel. Der kurz vor der Veröffentlichung verstorbene Autor Hans Rosling hat das Buch zusammen mit seinem Sohn Ola und der Schwiegertochter Anna verfasst. Die genauere Sicht auf die Welt soll mit Hilfe von Statistiken gelingen. Zu diesem Zweck hat die schwedische Familie das Projekt Gapminder gegründet. Die bei Gapminder aufbereiteten und anschaulich aufbereiteten Statistiken bilden die Grundlage für das Buch. Darin zeigen die Roslings einige weit verbreitete Trugschlüsse, die sie als Instinkte bezeichnen.
    Zunächst stellen sie jedoch eine Liste von Fragen auf, die zeigen soll, wie sehr sich nicht nur Laien, sondern auch Experten bei Einschätzungen zu Einkommen, Gesundheit und ähnlichen Themen irren. Manchmal sind die Ergebnisse sogar schlechter als die Zufallsauswahl von Schimpansen.
    Los geht es dann mit dem Instinkt der Kluft, der die Welt in „wir“ und „die anderen“ zweiteilt. Die Roslings stellen hingegen ein Vier-Stufen-Modell anhand des Einkommens vor: Auf Stufe 1 kann man kaum die Grundbedürfnisse befriedigen, auf Stufe 2 hat man eine etwas bessere Ausstattung, Stufe 3 ist schon fortschrittlich und Stufe 4 ist der Lebensstandard in Deutschland und anderen wohlhabenden Ländern. Dieses Modell illustriert das Gapminder-Team mit dem multimedialen Projekt Dollar Street.
    1. Der Instinkt der Kluft sorgt für eine unangemessene Zweiteilung der Welt in reiche und arme Menschen.
    2. Der Instinkt der Negativität beruht auf der auch von einseitigen Berichten geförderten Fehlannahme, dass alles immer schlimmer wird.
    3. Der Instinkt der geraden Linie lässt zu unrecht vermuten, dass statistische Entwicklungen sich geradlinig fortsetzen.
    4. Beim Instinkt der Angst kommt es darauf an, Gefahren angemessen einzuschätzen.
    5. Um den Instinkt der Dimension zu verhindern, sollte man Zahlen immer in Relation zu anderen Zahlen betrachten.
    6. Der Instinkt der Verallgemeinerung führt zu einer pauschalen Betrachtung und erkennt nicht die richtige Bedeutung einer Mehrheit.
    7. Wer den Instinkt des Schicksals verhindert, erkennt auch langsame Verbesserungen und aktualisiert sein Wissen.
    8. Beim Instinkt der einzigen Perspektive geht es um Probleme, die entstehen, wenn man sich auf einen einzelnen Experten verlässt.
    9. Der Instinkt der Schuldzuweisung lässt sich verhindern, indem man keinen Sündenbock, sondern die wirklichen Ursachen sucht.
    10. Vermeiden sollte man auch den Instinkt der Dringlichkeit, der zu Panik und dadurch schlechteren Entscheidungen führt.

    Alle Kapitel über die Instinkte sind ähnlich aufgebaut. Sie beginnen jeweils mit einer Faktenfrage, die den Irrtum aufdeckt, und mit einem persönlichen Erlebnis von Hans Rosling, der als Arzt weltweit unterwegs war und dabei selbst von den Trugschlüsseln betroffen war. Dann werden die Tatsachen erklärt und es gibt Tipps, wie man die Instinkte vermeiden kann. In einem abschließenden Kapitel zeigen die Roslings noch, wie man die Factfulness im Alltag anwenden kann.
    KritikIch bin auf Gapminder und dieses sehr lesenswerte Buch gestoßen, als ich mich vermehrt mit Good News beschäftigt habe. Man erkennt schnell, wie beides zusammenhängt. Denn ein Teil der verzerrten Weltsicht, die Gapminder korrigieren möchte, entsteht durch einseitige, unvollständige und dramatisierende Medienberichte. Deshalb ist es wichtig, sich der hier als Instinkte bezeichneten Gewohnheiten bewusst zu werden, die zu solchen Fehleinschätzungen führen, und diese zu verbessern. Bei diesem Augenöffnen sind nicht nur die entlarvenden Faktenfragen hilfreich, sondern auch die Erlebnisse des Autors. Sie zeigen nämlich, dass niemand vor Fehlern sicher ist, aber jeder aus Fehlern lernen kann.