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Geschichte Klassiker Grammatik

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deutsche Grammatikdeutsche Grammatik
Alte Vorurteile besagen, dass die deutsche Sprache eine schwierige Sprache sei, vor allem weil es in der Grammatik so viele Ausnahmen gebe. Tatsächlich ist zu beobachten, dass deutsche Muttersprachler immer häufiger Probleme mit der korrekten Anwendung der Grammatik haben. Deshalb gebe ich ein paar grundlegende Einblicke in dieses Regelwerk.
VerbenSubstantiveAdjektive
Adjektive beschreiben Eigenschaften von Personen und Gegenständen.

 Bildung der Formen

Das Adjektiv passt sich in Kasus, Numerus und Genus dem Substantiv an, das es näher bestimmt; diese Regel nennt man KNG-Kongruenz. Allerdings werden die Formen mit anderen Endungen gebildet als die entsprechenden Substantive. Außerdem unterscheiden sich die Formen je nach Artikel.
Beim bestimmten Artikel gibt es folgende Formen:
  • der liebe Freund, des lieben Freundes, dem lieben Freund, den lieben Freund
  • die gute Idee, der guten Idee, der guten Idee, die gute Idee
  • das kurze Wort, des kurzen Wortes, dem kurzen Wort, das kurze Wort
Die Deklination mit unbestimmten Artikeln sieht vor allem im Nominativ anders aus:
  • ein lieber Freund, eines lieben Freundes, einem lieben Freund, einen lieben Freund
  • eine gute Idee, einer guten Idee, einer guten Idee, eine gute Idee
  • ein kurzes Wort, eines kurzen Wortes, einem kurzen Wort, ein kurzes Wort

 Verwendung

Wenn das Adjektiv als Attribut zu einem Substantiv verwendet wird, steht es im Satz vor seinem Bezugswort und ordnet diesem eine Eigenschaft zu. In diesem Fall wird das Adjektiv nach dem oben genannten Schema dekliniert.
  • Das rote Haus hat einen schönen Garten.
  • Der Vater der jungen Frau ist ein alter Mann.
Das Adjektiv kann auch zusammen mit einer Form des Verbs sein das Prädikat des Satzes bilden. In diesem Fall wird es in der Grundform ohne Endung verwendet.
  • Das Buch ist interessant.
  • Die Kinder sind glücklich.
  • Der Tag war langweilig.

 Steigerung

Die Grundform des Adjektivs bezeichnet als man Positiv. Ein Adjektiv kann in zwei Stufen gesteigert werden. Der Komparativ ist die Vergleichsform und wird gebildet, indem man die Endung -er an die Grundform hängt. Für den Superlativ als höchste Ausprägung gibt es im Deutschen zwei Formen. In der attributiven Verwendung wird die Endung -ste benutzt (der/die/das schönste), während man in der prädikativen Version das Wort „am“ voranstellt und die Endung -sten benutzt.
  • Die Frau ist schön.
  • Die Frau ist schöner als der Mann.
  • Sie ist die schönste Frau.
  • Die Frau ist am schönsten.
Bei manchen Adjektiven erscheint im Komparativ und Superlativ ein Umlaut. Außerdem entfällt ein Schwa (unbetontes e) der Positiv-Form im Komparativ. In seltenen Fällen gibt es Sonderformen für die Steigerung.
  • alt / älter / älteste, lang / länger / längste
  • dunkel / dunkler / dunkelste
  • gut / besser / beste, viel / mehr / meiste

 Adverbien

Ein Adverb steht bei einem Verb und beschreibt die Handlung. In der deutschen Sprache sind Adverbien formal mit den Adjektiven identisch.
  • Adjektiv: Das Auto ist schnell.
  • Adverb: Das Auto fährt schnell.

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